HUDE - In den Dörfern der Gemeinde Hude wird aufgeräumt: In Hurrel, Altmoorhausen, Hemmelsberg und Lintel ist die „Aktion saubere Landschaft“ bereits abgeschlossen, in Vielstedt läuft sie noch. Und auch viele Wüstinger Vereine packen noch mit an. Die Mitglieder des Wöschenlanner Heimatvereens zum Beispiel treffen sich am Sonnabend, 2. April, bei „Kunst/Mertins“ in Oberhausen.
Fünf Kinder und 15 Erwachsene waren für den Bürgerverein Altmoorhausen-Hemmelsberg in diesem Jahr unterwegs und befreiten die Gräben und Bermen von Unrat. „Schwerpunkte waren wie jedes Jahr die tiefen Chausseegräben entlang der Bremer Straße und der Dorfstraße, in denen der meiste Müll vorzufinden war“, so Vereinsvorsitzender Hauke Ellinghusen.
In Hurrel starteten 35 Männer, Frauen und vor allem Kinder mit vier Treckergespannen und „haben einen ganzen Hänger voll Müll gesammelt“, teilte Bezirksvorsteher Uwe Ramke mit. Viel Müll einer großen Fastfoodkette, jede Menge Schnapsflaschen, alte Filme, eine Auto-Innenausstattung und eine Kellnergeldbörse mit Taschenrechner und Ausweis – es sei alles dabei gewesen.
Auch in Lintel haben sich Menschen aller Altersgruppen an der Müllsammelaktion beteiligt, teilte Bernhard Wolff von der Dorfgemeinschaft Lintel mit. Neben vielen Zigarettenschachteln und Flachmännern wurde auch ein noch komplett verschlossenes Glas Einmachgurken gefunden. Müllsammelzeit sei eben „Saure Gurken Zeit“.
Nichtsdestotrotz ruft die Dorfgemeinschaft Lintel alle Bürger dazu auf, über die Unart nachzudenken, Kaffeebecher, Essenstüten oder Zigarettenschachteln aus dem Autofenster zu werfen. „Keiner kann sich mit diesem ,Dreck vor seiner Tür anfreunden und trotzdem ist es jedes Jahr die gleiche Geschichte“, so Bernhard Wolff.
