HUDE - Mit Heckenscheren, Sägen, einer Schubkarre und viel Elan sind die Freunde des Klosters am Mittwoch dem Wildwuchs rund um die Ruine zu Leibe gerückt. „Wir befreien hauptsächlich die Ruinenreste, die Trümmerhügel, von den Stockausschlägen“, erklärte Vereinsvorsitzender Gabriel Theermann. „Die Ruinenreste sind ja schließlich auch Zeitzeugen.“
Alle zwei Jahre treten die Klosterfreunde zum Arbeitseinsatz an – damit es sich auch richtig lohnt, den Holunder-, Haselnuss- und Ahornbewuchs zu entfernen, der die Steine in dieser Zeit überwuchert hat. „Als Ganzes sind das ja schon imposante Teile des Ruinenbezirks – deswegen achten wir darauf, dass der Bewuchs nicht zu viel wird“, sagte Theermann. Zumal die Wurzeln auch ins Mauerwerk eindringen und es dadurch noch mehr beschädigen würden. Während Holunder, Haselnuss und Ahorn am Mittwoch also weichen mussten, durfte der Efeu bleiben. „Das gibt der Ruine schließlich auch einen romantischen Touch“, scherzte Theermann.
