HUDE - Am Freitagabend wurde der sowieso schon idyllische Klosterbezirk noch ein wenig faszinierender. Die Goldschmiedin Sabine Bock und die bildende Künstlerin Kornelia Fulczynski luden in der Klosterremise zu einer Vernissage unter dem Titel „Symbolum" ein. Bereits zu Beginn fanden sich mehr als 30 Besucher ein.
Die Ausstellung kombinierte Malerei und Zeichnungen mit Schmuck. Die beiden Künstlerinnen haben die Huder 777-Jahr-Feier zum Anlass genommen, ihre Kunst auf besondere Art und Weise zu gestalten. So ließen sich Sabine Bock und Kornelia Fulczynski bei ihrer Arbeit von den mittelalterlichen Symbolen der Klosterwelt inspierieren. „Seit den Uranfängen der Menschheit halfen Symbole dem Menschen, seinen Platz und Sinn im Ganzen zu finden. Sie fanden immer schon ihren Ausdruck in Bildern und Schmuckstücken. Auch heute sind Symbole in unserem Bewusstsein und im Unbewussten lebendig. Deshalb hat die Begegnung mit ihnen oft eine tiefe oder uns überraschende Wirkung“, so Kornelia Fulczynski. Gold, Silber, Wasser, Fisch, Kreis, Kreuz, Herz und Rose sind die Symbolthemen der Arbeiten, die Sabine Bock und Kornelia Fulczynski ausgewählt und miteinander zu dieser Ausstellung komponiert hatten.
Auch am Sonnabend und Sonntag kamen die Besucher. Die beiden Künstlerinnen konnten in Ruhe ihre Werke erklären und ihre Deutung in eine gewisse Richtung lenken. Denn diese ist nie eindeutig, und „wenn man ein Symbol gefunden hat, dann führt es einen schon zum nächsten. Das ist wie ein Kreislauf!“ erklärte Sabine Bock.
Beide Künstlerinnen werteten die Ausstellung, die einen Besuch in jedem Fall wert war, als einen Erfolg.
