HUDE - Am vergangenem Wochenende zogen den ganzen Sonntag uralte Klänge durch die Huder Begegnungsstätte „Kulturhof”: Der Didgeridoo-Workshop sei ein voller Erfolg gewesen, so Martin von Maydell vom Verein „Pro Musica Activa“.
Wieder einmal ist es den „Machern“ des Vereins gelungen, eine interessante Veranstaltung nach Hude zu holen. Sonntag führte der Bremer Oberton-Musiker Reinhard Schimmelpfeng im Kulturhof in die Kunst des Didgeridoo ein. Der Workshop begann um 10 Uhr und dauerte bis 18 Uhr.
Workshop ausgebucht
Insgesamt kamen 14 Teilnehmer – „mehr geht auch nicht“, sagte Schimmelpfeng. Nicht nur aus der Gemeinde Hude und der näheren Umgebung, sondern auch aus Bremen und Hannover reisten die Teilnehmer des Workshops an.
Didgeridoo selbst basteln
Das Instrument, das Didgeridoo, musste erst einmal „gebastelt“ werden. Dazu wurden einfache HT40-Rohre aus dem Baumarkt verwendet, mit Bienenwachs wurde das Mundstück geformt. Der Vorteil: alle Teilnehmer hatten die gleiche Grundvoraussetzung.
Die Schwierigkeit beim Spielen eines Didgeridoos ist in erster Linie die Atemtechnik: Es dauerte eine Weile, bis es allen Teilnehmern gelang, so in das Rohr hinein zu atmen, bis der Didgeridoo-spezifische Ton erzeugt wurde.
Viele Pausen waren notwendig, da die Lippen doch sehr beansprucht werden. Aber ist das erst geschafft, fängt der Spaß an. Und den hatten alle Teilnehmer des Workshops.
Mystische Töne
Den intensiven Tag rundete das sich um 20 Uhr anschließende Oberton-Konzert von Reinhard Schimmelpfeng ab, der seine Zuhörer mit mystischen Tönen in seinen Bann zog. Instrumente wie ein Harmonium aus Indien, eine Windharfe und ein Alphorn, auf das Schimmelpfeng ein Didgeridoos „montiert“ hatte und das er liebevoll sein „Didgalpin“ nannte, rundeten das insgesamt sehr stimmige Konzert ab.
