Hude/Wüsting - „Wir haben schon ganz viel in Hude“, sagte Marlies Pape (FDP) in der jüngsten Sitzung des Rates. Mit einem Verein, der die Angebote im kulturellen Bereich koordiniere und wichtige Netzwerkarbeit betreibe, könne man noch mehr erreichen. Einstimmig hat der Rat dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, in Hude die Gründung eines Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur zu unterstützen. Bei erfolgreicher Gründung wird dem Verein zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren ein jährlicher Zuschuss von 12 000 Euro in Aussicht gestellt.

Nach Auflösung des Kulturvereins Impuls, der mit einem jährlichen Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 10 000 Euro bis 2016 das Kulturprogramm in Hude mit besonderen Veranstaltungen wie den Klostersommer bereicherte, war eine Lücke entstanden.

2018 fand sich dann zunächst ein Kulturteam, um über zusätzliche Formate im Kulturbereich zu sprechen und erste Angebote zu entwickeln. Das Kulturteam, das mittlerweile aus zwölf Personen besteht, hat schließlich die Gründung eines eigenen Kulturvereins vorgeschlagen. Das wird von allen Seiten sehr positiv gesehen.

Peter Zwiener (SPD) bat darum, den neuen Verein bei seinem Bestreben, Kulturarbeit mit neuen Aspekten zu entwickeln, ganz positiv zu begleiten. Wenn es zur Vereinsgründung komme, solle man sich als Gemeinde auch nicht zurücklehnen, sondern den Verein mit allem, was zur Verfügung stehe, unterstützen, sagte Andreas Otte (CDU). Wichtig sei, sich auch um die nötige Infrastruktur, sprich Veranstaltungsräume, zu kümmern, wies Otte auf die gerade erst erfolgte Absage der Celtic Days 2020 hin, weil kein geeigneter Saal zur Verfügung steht. „Wir brauchen die Räumlichkeiten“, so Otte.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude