Gehlenberg - Zahlreiche kleine Sketche, Dönkes, Büttenreden und eine Mini-Playback-Show gab es auf dem „Bunten Abend“ der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) Gehlenberg. Die Vorstandsmitglieder und Mitarbeiterinnen schlüpften in die Rollen „ihrer Stars“ und bereiteten den Frauen einen Abend voller Freude und Fröhlichkeit. Im voll besetzten Saal Jansen-Olliges feierten Jung und Alt miteinander.

Die einzigen zugelassenen Männer waren Pater Johny, Günther Pöker mit der Filmkamera sowie Friedel Reiners. DJ Elke Wilken und Friedel Reiners, die gemeinsam humorvoll durch das umfangreiche und glanzvolle Programm führten, schafften es immer wieder, die Frauen von den Stühlen hochzureißen. Mit Schunkel- und Karnevalsliedern zwischen den Aufführungen stieg die Stimmung im Saal mehr und mehr.

Die drei „Gehlenberger Trauerdamen“, die bereits in das „Porzellanalter“ (nicht alle Tassen im Schrank) gekommen waren, klagten über Depressionen, Geisterfahrer oder eine Reise nach Rom. Heitere Diskussionen über das nächste Urlaubsziel oder über die Strapazen einer Hungerkur, die „doch lieber erst nächste Woche“ beginnen soll, gehörten zum lustigen Programm. In einer Büttenrede kam eine frisch verheiratete Frau zu Wort, die auf Trennkost schwört: „Hei ätt in´n Stall, ick inne Köhke“. Die Lacher auf ihrer Seite hatten die kfd-Frauen auch in dem Sketch: „Da stimmt was nicht“. Die Anzahl der Füße im Bett wollte nicht stimmen. Ebenso amüsant waren auch die „Vermisstenmeldung“ bei der Polizei und der „Besuch des Papstes“. „Was haben die Schuhe gekostet, was haben sie mit dem restlichen Geld gemacht?“, wollte der eigenartige Geldautomat wissen, bevor er neues Geld ausspuckte.

„Starke Frauen kommen in den Himmel“ hieß es dann bei den Engeln. In einem weiteren Stück versuchte ein Bauer seinem Sohn bei der Brautsuche zu helfen.

„Helene Fischer“, „Beatrice Egli“, „Heino“ und viele weitere „Stars“ waren in einer Playback-Show zu Gast und kamen ohne Zugabe nicht von der Bühne. Faszinierend war auch die Tanzaufführung der Zumba-Tanzgruppe von Christina Reiners.

Minutenlangen Beifall gab es nach dem viereinhalbstündigen gelungenen Programm.