HUNTEBRüCK - Als „klein, aber fein“, lobte die Elsflether Bürgermeisterin Traute von der Kammer den Schützenverein Huntebrück, der ein Beweis dafür sei, dass grenzüberschreitende interkommunale Zusammenarbeit funktionieren kann. Selbstverständlich begrüßte auch ihr Berner Amtskollege Franz Bittner die vielen Anwesenden, die sich nach dem traditionellen Umzug über die Huntebrücke und durch den Ort auf dem Festplatz eingefunden hatten.
Abgesichert wurde der lange Zug, den Feuerwehrmitglieder aus Köterende sowie befreundete Schützen aus Oberhammelwarden, Elsfleth, Altenhuntorf, Weserdeich, Reitland und Moorriem bildeten, von der Feuerwehr Berne. Für Musik sorgten das Elsflether Musik- und Majoretten- Corps sowie der Spielmannszug Neuenkoop-Köterende.
Mit der Anzahl der Besucher des Schützenfestes zeigte sich Frank Göllner, der im Festausschuss des Vereins mitarbeitet, „sehr zufrieden“. Bereits am Sonnabend fanden sich der Berner Altenclub und der Seniorenclub Neuenkoop zu einem gemütlichen Kaffeenachmittag mit Tanz und Musik ein, bei dem die Tombola mit ihren zahlreichen Gewinnen für Spannung sorgte.
Für die kleinen Gäste war ein Kettenkarussell aufgebaut. Am Abend füllte sich das Zelt beim Königsball immer mehr mit jungen Leuten, die ausgelassen zur Musik des DFA-Disco-Teams bis in den frühen Morgen tanzten.
Beim Kinderschießen für den Nachwuchs unter zwölf Jahren an der Schießbude vor dem Zelt setzte sich Sarah Petershagen mit einem Punkt Vorsprung vor Mark Villes durch. Sie nahm die Kette gern in Empfang, mit der sie zur Kinderkönigin gekürt wurde.
Bei den Senioren errang Edeltraut Wyludda den Titel der Königin, ihre Hofdamen wurden Margret Schulze und Rosi Schmittke. Erich Claußen wurde zum Seniorenkönig gekürt, Ferdinand Klostermann sowie Peter Humprich stehen ihm als Ritter zur Seite.
