HUNTLOSEN - Mit dem Osterfeuer am Sonnabend hat das Organisationsteam des Traditionsverein Huntlosen wieder einmal eine Top-Veranstaltung auf die Beine gestellt. An die 3000 Menschen kamen zum Schützenplatz Huntlosen, um Osterparty zu feiern. Bei sommerlichen Temperaturen zog es die Menschen massenweise ins Festzelt. Es gab zeitweise kaum ein Durchkommen.

Längst hat sich das Osterfeuer über die Grenzen von Huntlosen hinaus vor allem bei vielen Jugendlichen herumgesprochen. Es ist inzwischen zu einer Kultveranstaltung geworden. Der Fahrdienst klappte reibungslos.

Bevor jedoch die große Party losging, waren ab 17 Uhr zunächst die Kleinen an der Reihe. Für zwei Stunden nahmen rund 300 Kinder das Festzelt in Beschlag. Mit kreativen Spielaktionen, durchgeführt von erfahrenen und engagierten Betreuern des „Spielefanten“, konnten sich die Kinder so richtig austoben.

Pünktlich um 19.30 Uhr wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Huntlosen das Osterfeuer angezündet. Zu der Zeit hatten sich bereits die Massen an dem riesigen Berg von Gehölzen eingefunden, um dabei zu sein, wenn die Feuerwehrmänner ihre Fackeln zum Einsatz bringen. Und dann konnte die Party beginnen, die bis in den frühen Morgen gegen 5 Uhr andauerte.

Selbst mit den über 80 Helferinnen und Helfern des Traditionsvereins war es kaum zu schaffen, alle anfallenden Arbeiten und dazu den Ausschank von Getränken zu bewerkstelligen. Sogar den Security-Dienst mussten zunächst Vereinsmitglieder übernehmen, bis sie später von der eigentlichen Wachmannschaft abgelöst wurden. Die Top-40-Band Fairground aus Oldenburg sowie die Skylight Disco mit Franky & Colle heizten den Partygängern mit fetziger Musik ordentlich ein.

Anders als in früheren Jahren ging die Osterparty diesmal überwiegend friedlich ab, teilte der Vorsitzende des Traditionsvereins, Daniel Helms, mit. Allerdings gab es einen Vorfall, der sich außerhalb des Geländes abspielte. Dort prügelten sich mehrere Jugendliche. Dank des schnellen Eingreifens der Polizei konnte aber Schlimmeres verhindert werden. Nach Angaben der Johanniter-Einsatzleitung soll es jedoch auch im Festzelt zu einigen handgreiflichen Auseinandersetzungen gekommen sein.