HUNTLOSEN - Ein fast schon laues Lüftchen begleitete am Freitagabend die 4. Huntloser Rocknacht. Ideales Wetter, das viele Musikfreunde aus der Gemeinde und „umzu“ auf die Straße zum Abrocken sowie Klönschnack einlud. Damit kam das Programm mit vier Bands in vier Lokalen auch in der vierten Auflage bestens an.
Es war auf der Hauptstraße Huntlosens, aber auch bei der Gaststätte an der Hunte nicht zu übersehen: Es war etwas los im sonst eher beschaulichen Ort. In und vor den Gastronomiebetrieben drängelten sich Jung und Alt.
Wer wollte, konnte beispielsweise mit dem Kremsershuttle die Huntloser Musikmeile ein Stück verlängern. Mit dem Traktorgespann ging es von Meyers zur Gaststätte „Zur Hunte“. Dort spielte die Band „Creamy“ auf. Eine Formation, die sich spontan zu einem neuen Musikprojekt zusammengefunden hat. Dahinter verbirgt sich auch der bekannte Oldenburger Gitarrist und Sänger Kalle Popp. Und das Konzept kann an, denn mit altbekannten Stücken von Eric Clapton und Cream trafen die Musiker genau den Nerv ihres Publikums.
Bei Rock & Roll in feinster Machart kamen die Gäste in der Gaststätte am Bahnhof auf ihre Kosten. „The Wild Black Jets“ hieß das Trio, das gehörig einheizte. Da fehlte auch nicht das Gitarrensolo im Lambada-Stil vor der Bühne. Tosender Beifall war der Lohn.
Songs von Sting, Manfred Mans Earth Band, den Beatles und auch Queen brachten „Hensen & Blanke“ im Restaurant Fischbeck live auf die Bühne. Dicht gedrängelt standen die Musikfans. Es blieb aber noch Platz, um zu tanzen.
Draußen weilten viele Partygänger an den Flammen in der Feuerschale. Schnell wurde von dort auch ein Gang in die benachbarte Volksbank unternommen, wo zum Oktoberfest eingeladen worden war.
Hier tummelten sich auch Antje Siggelkow aus Rhauderfehn. Beste Laune hatten auch Sonja Martens und Tochter Nicole aus Huntlosen sowie Carola Wilken aus Döhlen. Die Frauenrunde hatte bei der Musikmeilentour ihre wahre Freude, berichteten sie.
Nichts für Freunde der leiseren Töne war die Hardrock-Formation „BadMan“. In Meyers Gasthaus war das Trio mit bekannten Stücken von ACDC bis zu Led Zeppelin vertreten. Handgemachte Musik nach dem Vorbild bekannter Metall-Größen.
Hunger und Durst brauchte auch bei der vierten Musiknacht niemand zu leiden. In den Restaurants und an Imbiss- und Getränkewagen war für alles gesorgt.
Nachdem die Bands ihre Auftritte gegen Mitternacht beendet hatten, kam die After-Show-Party im „All-in“ am Bahnhof mit DJ Michael aus Oldenburg in Gang. Treffpunkt für alle, die in geselliger Runde den Abend ausklingen lassen wollten.
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