Huntlosen - Andere Weihnachtsmärkte boomen erst, wenn es dunkel wird. Dass es auch anders geht, dafür lieferten die Huntloser Vereine am Nachmittag des zweiten Advents einen eindrucksvollen Beweis. Schon zur Eröffnung um 14 Uhr war der Evergemplatz am Kreisverkehr mitten in Huntlosen, eingefasst von vielen im Kreis aufgebauten Buden, Zelten und Ständen, bis zum Bersten gefüllt. Alle mussten eng zusammenrücken, um an der Eröffnung durch Bürgermeister Thorsten Schmidtke und dem Bürgervereins-Vorsitzenden Josef Speckelmeyer teilhaben zu können.
Für diesen guten Zuspruch sorgten auch die beiden Kindergärten in Huntlosen. Zum einen traten die Mädchen und Jungen des evangelischen Kindergartens Bullerbäke auf, zum anderen auch die Kinder des Naturkindergartens Huntlosen-Hosüne.
Das alleine brachte schon viele Eltern, Geschwister und Großeltern auf die Beine. Eine Idee, die funktionierte. Zugleich blieb der Weihnachtsmarkt damit auf Getränke und Essen beschränkt.
Das wusste auch Bürgermeister Thorsten Schmidtke zu schätzen. „Solche Veranstaltungen tun unserer Gemeinde gut.“ Schmidtke weiter: Aber auch andere Themen wie die Integration von Flüchtlingen würden hier nicht zu kurz kommen. „Danke für die Aufnahme der neuen Bürger“, hieß es.
Zu sehen gab es neben allerlei Kunsthandwerk, Selbstgemachten, kulinarischem Vergnügen und heißen Getränken auch den Streichelzoo des Traditionsvereins. Wo sonst Hochprozentiges vom Verein in einem „Käfig“ ausgeschenkt wird, waren Ferkel, Kaninchen oder auch Küken im Stroh und im wärmenden Rotlicht zu finden. Eine Attraktion für die Jüngsten, aber auch viele Ältere, die in dem Zelt vorbeischauten.
Josef Spreckelmeyer sparte im Gespräch dann auch nicht mit Lob an alle Beteiligten. Besonders dankte er dem Bürgerverein Hatten und der Dorfgemeinschaft Döhlen, die jeweils stabile Holzhütten für den Markt zur Verfügung gestellt hatten.
