IFFENS - Das 140 Jahre alte Gulfhaus der Umweltstation Iffens ist jetzt erstmals zur Kunsthalle geworden. „IffensArt“ hieß die Ausstellung, bei der sechs Künstler ihre Werke präsentierten.

Bei allen Künstlern sei die Station an deren kreativem Weg beteiligt gewesen und ein wichtiger Drehpunkt in ihren Lebensprozessen gewesen, sage Dr. Wolfgang Meiners. Es seien viele Freundschaften und Beziehungen entstanden. Die IffensArt sei ein weiterer Trittstein für ein kreatives Weitermachen.

Reinhard Komar, Leiter des Instituts für Designforschung in Oldenburg, nannte die Umweltstation „ein wichtiges Laboratorium der kulturellen Bildung, das Natur- und Kulturwissen sowie Regionalentwicklung in ein richtiges Verhältnis gebracht hat.“

In der Ausstellung zeigte der Tübinger Nils Heller hochwertige Makrofotografien von Insekten und kreative digitale Architekturaufnahmen mit organischen Montagen. Seine Sicht auf Natur- und Kulturschönheiten in Form von Farbfotos präsentierte der Italiener Manlio Marcheggiani, der seit vier Jahren in der Umweltsstation lebt.

Eine vitale Ausstrahlung und Empathie in kräftigen Acrylfarben zeigten die Bilder der in Jugoslawien geborenen Vera Zamurovic. Ihre Schülerin Nada Heller aus Stuttgart präsentierte dagegen zarte vieltonige großformatige Pastelle voller Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Bildliche Wunschträume und Schmuckfabelwesen mit dem besonderen Glanz auf Acrylleinwänden stellte die freischaffende Künstlerin Christine Pape aus Stollhammerdeich aus. Mit seinen Comics, Illustrationen und Storyboards brachte der Italiener Lorenzo Felici aus Barcelona den Betrachter zum Schmunzeln. Meldung