IHAUSEN - Eine Ahnung vom harten Leben der ersten Siedler im Ihauser Moor bekamen am Freitag 120 Jungen und Mädchen der Grundschulen Westerloy und Augustfehn II. Für sie gab es auf dem Gelände Am Kanal 5b Heimatunterricht zum „Anfassen“. Sie halfen beim Torfstechen, staunten über das Aussehen von Moorpflanzen, bewunderten Bienenkörbe und sahen sich diverse Maschinen und Werkzeuge an, die früher beim Torfabbau im Einsatz waren. Darüber hinaus erfuhren die Kinder vieles aus dem Alltag der Kolonisten und deren Familien.

Der Besuch der dritten und vierten Klassen war der Auftakt zu einem besonderen Wochenendprogramm, bei dem die Veranstalter auf viele Besucher hoffen. Die ehrenamtlichen Helfer vom Ortsbürgerverein Ihausen und dem Verein für Heimat- und Brauchtumspflege Lengener Moor haben Ausstellungen und Vorführungen unter freiem Himmel vorbereitet. Historisch interessierte Kinder und Erwachsene können sich an diesem Sonnabend und Sonntag in der Zeit von 11 bis 17 Uhr rund um die Themen Moor und Torfgewinnung informieren. Für einen Imbiss ist ebenfalls gesorgt.

Das Programm ist Bestandteil einer ganzen Reihe von Veranstaltungen zum 100-jährigen Bestehen der Moorkolonie Ihausen.