Einmal im Jahr fährt die Berlinerin Mechthild Raspel nach Oldenburg, um ihre Freundin zu besuchen. Als passionierte Museums-Besucherin ist das Horst-Janssen-Museum bei ihr selbstverständlich immer auf dem Programm. Am Freitag hat sich die Ausstellung „Picasso – Die Kraft der Linie“ für sie besonders gelohnt: Sie war die 10 000 Besucherin. Direktor Dr. Friedrich Scheele überreichte ihr den Katalog zur Ausstellung. Außerdem bekam sie freien Eintritt und den Audio-Guide gratis. „Das ging dieses Mal ziemlich schnell, Picasso kommt gut an“, freut sich die wissenschaftliche Leiterin Dr. Jutta Moster-Hoos.

Flinke Finger hatten Oldenburger in Erfurt. In ihrer Altersklasse wurden Mitglieder der Stenografen-Vereinigung der Akademie für Aus- und Weiterbildung (AWeStO) beim Bundesjugendschreiben ausgezeichnet. Für herausragende Leistungen wurden Thorsten Kempermann (17) in der Textbearbeitung/Textgestaltung mit 320 Bearbeitungen, Sharon Lohse (15) in der Texterfassung mit 420 Anschlägen in der Minute und der sehbehinderte Lennard Behrens (11) in der Textbearbeitung/Textgestaltung mit 23 Bearbeitungen geehrt.

Nach einem Lehrgang bei der evangelischen Familien-Bildungsstätte haben 13 Pflegeeltern ein Zertifikat erhalten. Die Ausbildung in Kooperation mit dem Jugendamt Oldenburg ist Voraussetzung für die Aufnahme eines Pflegekindes.

Klaus Koennecke verzichtete zu seinem 80. Geburtstag auf Geschenke. Der ehemalige Schauspieler des Oldenburgischen Staatstheaters bat Freunde und Bekannte um eine Spende. Jetzt konnte er dem Leiter des Kinderschutz-Zentrums 600 Euro überreichen. Dr. Michael Herschelmann will spieltherapeutisches Material dafür kaufen, das direkt in der Arbeit mit den Kindern verwendet werden kann. Koenneke hat bereits zum dritten Mal auf Geburtstagsgeschenke verzichtet und er hofft, Nachahmer zu finden: Das Kinderschutz-Zentrum könne Unterstützung immer gut gebrauchen.

Wie viele blaue Tonnen Heinz Backhaus in seiner 28-jährigen Dienstzeit rausgestellt hat, kann er mit Sicherheit nicht sagen. Bei seiner Verabschiedung auf dem Abenteuerspielplatz zog er seine letzte. Im Dezember 1987 hatte er den Posten des Stadtjugendpflegers übernommen. In dieser Zeit begleitete er unter anderem jährlich die Ausbildungsgänge der Jugendleiterausbildung und baute den Ferienpass der Stadt Oldenburg aus. Heinz Backhaus geht am Mittwoch, 30. Juni in die Ruhephase der Altersteilzeit.