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NWZonline.de Nachrichten Kultur

August-Hinrichs-Bühne: Im Theater neue Wege gehen

24.09.2015

Oldenburg Mit einem Klassiker des niederdeutschen Theaters, dem Schwank „Sluderkraam in’t Treppenhus“, startet die August-Hinrichs-Bühne am Oldenburgischen Staatstheater in die neue Spielzeit. Wer denkt bei dem Stück von Jens Exler nicht an die legendäre Ohnsorg-Schauspielerin Heidi Kabel, die in den 60er Jahren in der Rolle der tratschsüchtigen Frau Boldt Erfolge feierte? In der Oldenburger Inszenierung verlegt Regisseur Marc Becker die Handlung in die heutige Zeit. Die Hauptrolle spielt Rita Martens. Premiere ist am 25. Oktober im Kleinen Haus.

Erstaufführung

„Wir wollen Theater für die Menschen machen“, unterstreicht Herwig Dust, Leiter der August-Hinrichs-Bühne. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, bringe man pro Spielzeit einen Klassiker auf die Bühne. Diesmal eben „Sluderkraam in’t Treppenhus“. Zum Anspruch der Bühne gehört aber auch, neue Wege im niederdeutschen Theater zu gehen und junges Publikum anzusprechen.

Mit der niederdeutschen Erstaufführung von „Pampa Blues“ nach dem Roman von Rolf Lappert setzt die August-Hinrichs-Bühne diesen Weg fort. Die Bühnenfassung von Michael Uhl, leitender Regisseur des niederdeutschen Schauspiels am Staatstheater, führt mitten hinein von Wingroden irgendwo in der Provinz. Für Uhl, der auch Regie führt, ist es nach „Nix as weg – Raus aus Amal“ das zweite Dorfporträt, das er zeichnet. Premiere ist am 24. Januar.

Etwas Besonderes verspricht auch die dritte Inszenierung zu werden. Auf dem Spielplan steht mit „Kasimir und Karoline“ ein klassisches Volksstück von Ödön von Horvath in der niederdeutschen Fassung von Annegret Peters. Inszenieren wird das Stück über zwei Liebende, die zueinander wollen und nicht über ihren eigenen Schatten springen können, Ekat Cordes. Er hat zuletzt mit „De ole Daam“ ein gutes Gespür für klassische Theaterstoffe bewiesen. Für Livemusik auf der Bühne sorgt die aus Oldenburg stammende Cover-Band Testsieger. Die Premiere ist am 29. Mai.

Kooperation mit Hamburg

Als Dauerbrenner im Programm der August-Hinrichs-Bühne erweist sich das Stück „Männerhort – Een Platz för Keerls“ von Kristof Magnusson. Nach Aufführungen in einem Möbelhaus und in der Oldenburger Innenstadt sowie einer Tournee in der Region wird die Inszenierung von Michael Uhl in der neuen Spielzeit wiederaufgenommen. Der Männerhort richtet sich ab dem 28. Januar in der Exerzierhalle ein.

Fortgesetzt wird auch die Kooperation im Kinder- und Jugendtheater mit dem Hamburger Ohnsorg-Theater. In Oldenburg setzt Michael Uhl den Märchenstoff „Aschenputtel“ nach der Geschichte von Pamela Koevoets in Szene. Premiere ist am 8. November. Das Ohnsorg-Theater ist im Mai mit der niederdeutschen Erstaufführung „Snick un Waal“ nach dem Kinderbuch „Die Schnecke und der Buckelwal“ von Axel Scheffler und Julia Donaldson in Oldenburg zu Gast. Die niederdeutsche Fassung stammt von Cornelia Ehlers, langjährige Dramaturgin des niederdeutschen Schauspiels am Oldenburgischen Staatstheater.


     www.ahb-oldenburg.de 
Lore Timme-Hänsel Redakteurin / Kulturredaktion
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