IMMER - IMMER/ING - Fest verwurzelt im Schützenverein Bürstel-Immer und im Dorfleben war Heinz Nolte ein Leben lang – und Wurzeln schlägt sein Wirken nun auch über den Tod hinaus: Eine junge Blutbuche auf dem Dorfplatz erinnert an das im vergangenen November kurz nach seinem 80. Geburstag verstorbene Vereinsmitglied. Der dazugehörige Gedenkstein wurde am Freitagabend im Beisein zahlreicher Freunde und Dorfbewohner enthüllt.

„Hilfsbereitschaft, Pflichtbewusstsein und Zuverlässigkeit – diese Tugenden waren ein Markenzeichen von Heinz Nolte“, sagte Schützenvereins-Vorsitzender Carsten Wichmann. 55 Jahre war Nolte Mitglied im Verein, von 1974 bis 1990 als erster Fahnenträger. Zum Abschluss seiner ehrenamtlichen Tätigkeit stiftete er seinerzeit eine neue Vereinsfahne. Darüber hinaus, so Wichmann, sei Nolte „immer zur Stelle gewesen, wenn Hilfe gebraucht wurde“.

Eigentlich wollte sich der Verein dafür zum 80. Geburtstag mit einem Präsentkorb bedanken. Weil Heinz Nolte jedoch gesundheitlich angegriffen war, entstand die Idee, gemeinsam mit dem Orts- und Heimatverein einen Baum zu pflanzen; dazu kam es aber erst im April – was Heinz Nolte nicht mehr miterlebte.

Sein Sohn Werner und dessen Frau Monika sowie weitere Familienmitglieder waren nun aber bei der Enthüllung des Gedenksteines dabei. Den hatte Gastwirt Hans Witte gestiftet, bei dem Heinz Nolte ebenfalls oft ausgeholfen hatte. Aufgestellt und beschriftet wurde der Stein von Volker und Detmar Kreye. Erinnert wird mit dem kleinen Denkmal aber nicht nur an Heinz Nolte allein – Baum und Gedenkstein, so Wichmann, „sind symbolisch für die positiven Dinge, die ein Leben im Dorf ausmachen.“