Vechta/Osnabrück/Hildesheim - Die katholische Kirche in Niedersachsen setzt verstärkt auf Priester aus dem Ausland. Dies gilt sowohl für die beiden Bistümer des Landes, Hildesheim und Osnabrück als auch für das Offizialat Vechta, den niedersächsischen Teil des Bistums Münster.
Im Bistum Hildesheim gab es im vergangenen Jahr 57 ausländische Priester (vor zehn Jahren: 45). Im Bistum Osnabrück waren es 30 (16), im Offizialat Vechta 25 (4).
Damit stammen in Hildesheim und Vechta mittlerweile je etwa ein Viertel der Priester aus dem Ausland, in Osnabrück gut acht Prozent. Hauptgrund für den Zuzug der Ausländer ist der hiesige Nachwuchsmangel an Priestern.
