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NWZonline.de Nachrichten Kultur

LITERATUR: Immer schneller im Strudel der Geheimnisse

15.10.2009

FRANKFURT Eigentlich sollte man meinen, ein Harvard-Professor, der tagsüber geheime Zeichen entschlüsselt, hätte ein beschauliches Leben. Doch nicht bei Dan Brown (45). In seinem neuen Roman „Das verlorene Symbol“ schickt der US-Thriller-Experte seinen Helden aus dem „The Da Vinci Code“ („Sakrileg“, 2003) und dem Roman „Angels and Demons“ („Illuminati“, 2000) wieder in ein atemberaubendes Abenteuer gegen die Zeit.

Auch wenn es diesmal nicht um so kontroverse Themen wie die angebliche Ehe Jesu mit Maria Magdalena geht – spannende Unterhaltung bietet das Buch allemal. Schon das US-Original, das vor vier Wochen erschien, eroberte auch in Deutschland auf Anhieb die Bestsellerlisten. In den USA gingen allein am ersten Verkaufstag mehr als eine Million Bücher über den Ladentisch.

Inzwischen haben im Lübbe Verlag sechs Übersetzer gleichzeitig unter Hochdruck die deutsche Version erstellt. Diesmal schickt der Autor seinen Helden Robert Langdon (in den Filmen genial von Tom Hanks gespielt) nach Washington. Unter einem Vorwand ins Capitol gelockt, macht der Symbol-Forscher dort einen grausigen Fund: In der legendären Rotunde liegt die abgetrennte Hand seines langjährigen Freundes Peter Solomon. Ein Finger, geheimnisvoll tätowiert, zeigt auf ein Bild des ersten US-Präsidenten und Freimaurers George Washington. Langdon weiß sofort: ein mysteriöser Zusammenhang.

In gewohnter Manier gerät Langdon in einen Strudel von Abenteuern. So kommen eingefleischten Brown-Fans viele Grundmuster bekannt vor. Doch trotz vorgestanzter Bauteile, einem allzu gewollt flapsigen Stil bei den Zitaten und gelegentlichen Einschüben von Lexikonwissen hat das Buch eine packende Dynamik. Wenn sich Langdon mit Katherine auf die Jagd durch das Capitol, die Kongress-Bücherei, den Botanischen Garten Washingtons begibt, möchte man keine Seite missen.

Nur über das etwas längliche Ende des Romans dürften Fans streiten.

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