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Jubiläum In 25 Jahren viele Projekte angeschoben

Peter Kratzmann

Dünsen - „Die Landwirte können zufrieden sein mit der bisherigen Getreideernte, aber es gibt auch Bauern wie in den Hochwassergebieten, die wahrscheinlich nicht von einer guten Ernte sprechen können“, sagte die Vorsitzende des Heimatvereins Dünsen, Jutta Hohnholz, am Sonnabendabend in ihrer Begrüßung während des offiziellen Teils des Erntefestes und der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Heimatvereins Dünsen in der neuen Scheune der Familie Jürgens. Viele der rund 150 Gäste sahen in der Scheune nach den verschiedenen Veranstaltungen des Tages – freilich mit einer Portion Humor – schon das neue Dorfgemeinschaftshaus in Dünsen.

Am Nachmittag litt die Teilnahme am Kinderprogramm mit Claudia Wessel unter dem Regenwetter. Leider kamen nur wenige Kinder. Gut besucht waren das Konzert des Jugend-Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr Beckeln und die Darbietungen der Volkstanzgruppe Kirch- und Klosterseelte. Butterkuchen aus dem Steinbackofen der Jürgens trugen zum kulinarischen Genuss bei.

Spanferkel am Spieß

Pastor Werner Richter hielt eine Andacht und regte zum Nachdenken an. Mit dem Spanferkel-Essen, Kalle Sudmann aus Dünsen hatte ein 55 Kilogramm schweres Spanferkel am Spieß gegrillt, standen vor allem die Grußworte im Mittelpunkt.

„Was Heimat ist und bedeutet, das kann heute der Heimatverein Dünsen ganz großartig vermitteln“, sagte Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes in seiner An-sprache. „Seit 25 Jahren erweckt der Heimatverein mit zahlreichen Veranstaltungen die Vergangenheit zu neuem Leben und bewahrt alte Bräuche, Feste und Feiern für Jung und Alt.“ Damit habe der Verein seinen festen Platz in der Gemeinde. Auch Dünsens Bürgermeister Hartmut Post hob auf die Bedeutung des Heimatvereins für die Mitgliedsgemeinde ab. 1988 sei diskutiert worden, einen Heimatverein für die 800-Jahr-Feier ins Leben zu rufen.

„Nach der Feier sollte sich der Verein wieder auflösen. Gott sei Dank ist dies nicht umgesetzt worden“, so Post, der ferner die zahlreichen Projekte hervorhob, vor allem den Glockenturmbau und damit verbunden die Veranstaltungsreihe „Kultur am Glockenturm“. Hohnholz bedankte sich bei allen Helfern, die das Fest erst ermöglicht hatten. Dazu zählte auch Maria Corßen mit einer Bildpräsentation über die vergangenen 25 Jahre, bei Silke und Manfred Wenke für den Erntewagen und bei der Thekenmannschaft. Dank galt aber auch Kuddel Hohnholz und der Sängerin Andrea für die Unterhaltungsmusik und dem Heimatvereinschor, der das Jubiläum besang.

Chronik schon in Arbeit

„Aktuell geht der Blick vor allem voraus auf die 825-Jahrfeier im kommenden Jahr“, so die Vorsitzende, die damit schon wieder Großes ankündigte. Hartlef Knoch würde bereits an der Überarbeitung der Dorfchronik arbeiten.

Geehrt wurden von der Vorsitzenden die Gründungsmitglieder, die zur Jubiläumsfeier gekommen waren. Dazu gehören Heinrich Dittmer-Hohnholz, Hartlef Knoch, Jürgen Greszik, Daniela Rode-Krumdiek, Ehrenbürgermeister Heinrich Wessel und die Vorsitzende Jutta Hohnholz.

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