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Projekt In Jericho herrscht „Internexus“

Stephan Onnen

Hude/Wüsting - In der Huder St. Elisabeth-Kirche und in der Holler St. Dionysius-Kirche wird das alte Ägypten zu neuem Leben erweckt: Die Kinderchöre der ev.-luth. Kirchengemeinden Hude und Holle-Wüsting führen dort unter der Leitung von Freia Lankenau am 15./16. Juni sowie am 22. Juni das Musical „Trau’n wir uns den Wolken nach“ auf. Das Stück ist eine Fortsetzung der Geschichte aus dem vergangenen Jahr, die den Auszug der Israeliten aus Ägypten unter Moses Führung darstellte.

Mauern mit Passwort

Wie immer bei Freia Lankenau wird der biblische Stoff durch unterhaltsame Bezüge zur Gegenwart aufgelockert: Das Volk zieht nun schon seit 30 Jahren durch die Wüste auf der Suche nach dem gelobten Land. Als Moses stirbt und Rachel auch noch das verbotene Weizenmehl zum Brotbacken benutzt, droht den Israeliten, wie prophezeit, eine Hungersnot. Zwei Kundschafter werden nach Jericho losgeschickt, begleitet von der „Rotte Korach“, eine Wüsten-Band, die dort mit ihrem Jericho-Song auf ihren Durchbruch hofft. Doch Jericho ist von hohen Mauern umgeben, man braucht ein Passwort. Aber Josias und Tobias haben ihre Posaunen dabei und wenig später baut und poliert das Volk fleißig Posaunen, um Jericho vom bösen Herrscher Internexus zu befreien...

Insgesamt sind 62 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 15 Jahren an dem Projekt beteiligt. „Das ist ein neuer Teilnehmerrekord“, erklärt Freia Lankenau. Aus Hude kommen 30 Kinder – deshalb finden dort diesmal gleich zwei Aufführungen in der St. Elisabeth-Kirche statt, und zwar am Sonnabend, 15. Juni, ab 17 Uhr sowie am Sonntag, 16. Juni, ab 16 Uhr. 17 Nachwuchssänger stammen aus der Kirchengemeinde Holle-Wüsting – hier ist die dritte Aufführung am Sonnabend, 22. Juni, ab 16 Uhr in der St. Dionysius-Kirche geplant. Hinzu kommen 15 Mitwirkende des ökumenischen Kinder- und Jugendchores aus Brake. In der dortigen Stadtkirche schließt sich Auftritt Nummer vier am Sonntag, 23. Juni, um 16 Uhr an. „Wie in den Vorjahren werden die Chorkinder der gastgebenden Gemeinde alle Sprechrollen und Soli übernehmen und die anderen Kinder und Jugendlichen werden den Chor bilden“, erläutert Freia Lankenau das Prinzip der bewährten Zusammenarbeit. Der Eintritt ist bei allen Aufführungen frei.

Braker wieder dabei

Musikalisch unterstützt wird das Musical-Ensemble vom Braker Chorleiter Gebhard von Hirschhausen, der auch den Klavierpart übernehmen wird. Eine Violine, eine Klarinette und natürlich eine Posaune werden ebenfalls erklingen, kündigt Freia Lankenau an.

Die Kinder und Jugendlichen seien alle mit Feuereifer dabei und lernen fleißig ihre Texte und Gesangssoli. „Jedes Kind hat Text und mindestens ein Solo“, erläutert die Regisseurin. Die Grundlagen für das Stück wurden jetzt während einer gemeinsamen Singfreizeit in der Jugendherberge Sandhatten gelegt. „Alle hatten viel Spaß zusammen“, bilanziert Lankenau – das soll auch bei den vier Aufführungen sicht- und hörbar werden.

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