Am Sonnabend feiert der Heimatverein Markhausen 25-jähriges Bestehen. Dazu findet ein großer Heimatabend statt. Vorsitzender Josef Trenkamp äußert sich dazu im Interview.
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Von Heinz-Josef Laing
Frage:
Welche Rolle nimmt der Heimatverein im dörflichen Leben von Markhausen ein?
Trenkamp:
Der Heimatverein ist bei sehr vielen Veranstaltungen im Ort aktiv, allerdings nicht so sehr wie zum Beispiel der Schützen-oder der Sportverein. Die sind auch bekannter als wir. Der Heimatverein wirkt jedoch sehr oft im Hintergrund mit.
Frage:
Wie sieht denn dieses Mitwirken in der Praxis aus?
Trenkamp:
Beim Adventsmarkt sind wir beispielsweise als Träger unterstützend tätig, sind aber nicht der Veranstalter. Das macht eine örtliche Aktionsgruppe um Dr. Matthias Rolfs. Wir engagieren außerdem uns bei der Kirmes „Markhüser Bisseken“ und konzentrieren uns zusätzlich auf unsere eigenen Aktivitäten wie regelmäßige Ausflüge, Radtouren, Wanderungen, den plattdeutschen Vorlesewettbewerb oder die Beteiligung an der jährlichen Ferienpassaktion.
Frage:
Was steht denn auf Ihrer Wunschliste für Markhausen?
Trenkamp:
Da hängt sicherlich sehr viel von den finanziellen Möglichkeiten ab. Vorstellbar ist zum Beispiel die regelmäßige Vergabe eines Sozialpreises durch den Heimatverein an Personen, die sich im Dorfleben besonders engagieren. Auch ein Gartenwettbewerb wäre möglich, bei dem Menschen ausgezeichnet werden, die sich in vorbildlicher Weise um die Pflege privater oder auch öffentlicher Grünanlagen kümmern.
Frage:
Wie sieht es mit der Unterstützung im Dorf für die Anliegen des Heimatvereins aus?
Trenkamp:
Das hängt sehr oft davon ab, wie die handelnden Personen im Dorf verwurzelt sind. Wir können aber nicht klagen, denn der Rückhalt ist in Markhausen sehr groß.
Frage:
Am kommenden Sonnabend hat der Verein anlässlich seines 25-jährigen Bestehens zum Heimatabend eingeladen. Was erwartet die Besucher?
Trenkamp:
Wir haben diesen Abend wieder belebt und das Programm ein wenig anders gestaltet, als es in den Vorjahren der Fall war. Wir richten den Blick jetzt mehr auf die gesellige Unterhaltung, nachdem sonst auf dem Heimatabend eher das Brauchtum, das alte Handwerk und die Heimatpflege im Vordergrund gestanden haben. Natürlich sind auch einige Markhauser Gruppen wie zum Beispiel die Laienspielschar, die Dönkesvertellers des Heimatvereins und die Grundschule dabei. Dazu kommen jedoch auch noch Gäste aus anderen Orten.
Frage:
Nennen Sie uns Beispiele?
Trenkamp:
Das reicht von Auftritten der Volkstanzgruppe aus Bösel und des Shanty-Chors aus Molbergen bis zum Gastspiel von Gesine Köß aus Esterwegen. Die wird als „Disco-Oma“ in Markhausen ihre Sketche auf die Bühne bringen. Die Besucher können sich darauf verlassen, dass auf jeden Fall sehr viel Spaß gibt. Übrigens: Gesine Köß setzt sich für die SOS-Kinderdörfer ein und spendet ihre Gage vom Heimatabend an diesen guten Zweck.