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Hans-Dieter Haren
Hans-Dieter Haren
, geboren in Berlin, studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach visuelle kommunikation. Anschließend war er freiberuflicher Photographic-Designer.
Seit 2004
lebt Haren mit Ehefrau Monika in Dötlingen.
Seine Bilder
– Zeichnungen und Fotografien – stellt Haren während der Dötlinger Gartenkultour (1. Mai, 24. und 25. Juni, 3. Oktober) in der Kunstschule Hoffmann aus. Hier ist der Grafiker als Kursleiter für Zeichnen und Fotografie tätig.
Erreichbar
ist Haren unter 04433/1346.
Hans-Dieter Haren hat den Hang zur Detailgenauigkeit. Seine Bilder sind während der Dötlinger Gartenkultour in der Kunstschule Hoffmann zu sehen.
Von Carsten Bickschlag
frage:
Herr Haren, ihre Bilder drücken eine Liebe zum Detail aus. Woher kommt dieser Hang zur Genauigkeit?
Haren:
Als Photografic-Designer war ich im Berufsleben in der Fotografie eher expressiv, in der Grafik jedoch sehr detailversessen. Diese Eigenschaft geht jetzt auch in meine Zeichnungen über – das steckt in mir drin. Mir gefällt besonders, dass man durch diese Intensität das, was man sieht, besser kennen lernt.
Frage:
Welcher Maltechnik bedienen Sie sich?
Haren:
Vornehmlich zeichne ich mit Bleistiften, zuweilen auch ganz sparsam mit Farbstiften. Dadurch lassen sich die Strukturen in meinen Bildern am besten herausarbeiten.
Frage:
Finden Sie in Dötlingen und Umgebung genügend Ideen für Motive?
Haren:
Aber ja. Die weite, unbeengte Landschaft ist immer wieder inspirierend. Da gehen die Ideen nie aus. Ich gehe aber nie extra auf Motivsuche, sondern die Motive kommen von allein auf einen zu. Ich habe zum Beispiel einen Zyklus zum Thema Bäume gezeichnet. Die meisten Bäume habe ich zufällig beim Joggen am Huntepadd entdeckt.
Frage:
Sie nehmen auch an der Dötlinger Gartenkultour teil. In welcher Form?
Haren:
Ich werde meine Bilder – Zeichnungen und Fotografien – in der Kunstschule Hoffmann ausstellen. Der erste Termin ist der 1. Mai. An diesem Tag wird die neue Kunstschule in Dötlingen, in der ich auch Zeichen- und Fotografiekurse geben werde, das erste Mal ihre Türen öffnen.
Frage:
Fühlen Sie sich eigentlich selber als Künstler?
HAren:
Bei dieser Begriffswahl bin ich vorsichtig. Die Bezeichnung passt nicht zu mir. Ich sehe mich eher als Kreativer.