Westerstede - Fröhliche Gesichter, schwungvolle Stimmung, viel Musik und dazwischen lustige Döntjes – der beliebte Seniorennachmittag begeisterte am vergangenen Sonnabend einmal mehr das Publikum. Es wurde gelacht, geschunkelt, geklatscht und wer Text sicher war, sang natürlich mit.
Der Ortsbürgerverein Westerstede konnte auch in diesem Jahr für diese Festlichkeit ein erstklassiges Starangebot gewinnen. Die Gießelhorster Dörpskapell, der Shanty Chor der Marinekameradschaft Westerstede, Jan Willem (Der „Dicke“) und das Duo Judith & Mel präsentierten Volksmusik, Evergreens, Musik van de Waterkant und Schlager. Die weit über 500 Gäste in der Mehrzweckhalle der Brakenhoff-Schule erlebten einen heiteren, kurzweiligen Nachmittag, der mit Kaffee und Kuchen eingeläutet wurde.
Seit über 30 Jahren veranstaltet der Ortsbürgerverein Westerstede e.V. jährlich für die älteren Bürger aus Westerstede und den umliegenden Dörfern diesen bunten Nachmittag, der auch viel Raum für geselliges Miteinander bietet. Seinen Dank richtete Vorsitzender Hermann Nee an die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen vom Hausfrauenbund, Ortsbürgerverein, Altenheim und an die Bezirksvorsteher.
Für die Bewirtung sorgte das Team vom Hotel „Ammerländer Hof“. Grußworte der Stadt überbrachte Bürgermeister Klaus Groß.
Den Grundstein für den schwungvollen Nachmittag legten die Gießelhorster Dörpskapell und der Shanty Chor. Jan Willem – „ich bin der schönste Bauer Ostfrieslands“ – plapperte, mit Zigarre in der Hand, munter drauf los und zwar auf „Hochdeutsch für die Intellektuellen un up plattdüütsch för all de annern“. Mit lockeren Sprüchen brachte er das Publikum im Nu zum Lachen, und auch seine Lieder, wie „Läuft denn der alte Lanzbulldog noch?“ oder „Kiek mol rin“ waren ein Volltreffer.
Ein „Festival der Gefühle“ überbrachte das bekannte Duo „Judith & Mel“. Die beiden sangen einen Querschnitt ihrer erfolgreichen Lieder, wie „Die Zeit vergeht“ oder „Das Herz einer Mutter“ sowie einige neuere Titel. Außerdem erfüllten Sie zahlreiche Musikwünsche der Gäste.
Wie auch Jan Willem gaben sie in der Pause nicht nur fleißig Autogramme, sondern ließen sich gerne mit den Gästen auf einen kleinen Plausch ein.
