JEDDELOH - Eine gewisse Traurigkeit war auf allen Seiten schon zu spüren, als Pastor Rainer Eisen und seine Familie bei einer kleinen Feierstunde verabschiedet wurden. Nach drei Jahren Wirken in der evangelisch-freikirchlichen Kirchengemeinde in Jeddeloh wird er zukünftig seine kirchliche Arbeit in Gelnhausen in Hessen verrichten.
Die stellvertretende Bürgermeisterin von Edewecht, Sigrid Rakow (SPD), sprach aus, was die Mitglieder der Edewechter Baptistengemeinde fühlten. Es sei schade für die kirchliche und auch die politische Gemeinde, diesen engagierten Pastor zu verlieren, der hier in den vergangenen drei Jahren einiges bewirkt hat. Als Vikar habe er hier erfolgreich seine Ausbildung zum Pastor abgeschlossen und während dieser Zeit das Dorfleben bereichert und unterstützt.
Auch im Arbeitskreis der christlichen Kirchen in Edewecht (ACK) habe er Eindrücke hinterlassen und das ökumenische Miteinander gelebt, wie Helge Kahnert vom ACK in ihrer Rede hervorhob. Pastor Eisen selbst lobte das gute Miteinander in diesem Kreis mit dem gemeinsamen Ziel vor Augen, gemeinsame Wege zu finden und etwas auf die Beine zu stellen.
Am 20. Oktober heißt es für Doris, Frederick, Maximilian, Konstantin und Rainer Eisen, endgültig Abschied aus Jeddeloh zu nehmen. Dann steht ihr Umzug in die neue Heimat an. Seine neue Gemeinde wird Pastor Eisen am 1. November übernehmen.
Einen Nachfolger gibt es für ihn noch nicht. Es gibt aber im Umfeld eine ganze Reihe von Pastoren, die jetzt angesprochen werden sollen, teilte der Leiter der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde, Dietmar Kruit, mit. Dabei haben sich die Verantwortlichen keine Frist gesetzt. Die Versorgung der Gottesdienste und anderer Veranstaltungen in der Kirchengemeinde in Jeddeloh ist gesichert. Pastoren aus den umliegenden Baptistengemeinden werden diese Dienste vorübergehend übernehmen.
