Jever - Es ist die Ausstellung zweier Frauen, die eine enge Freundschaft verbindet: Bildhauerin Christa Müller und bildende Künstlerin Renate Ruck. Unter dem Titel „Stories“ zeigen sie in der Galerie im Lokschuppen von Galeristin Brigitte Frehsee noch bis zum 18. November Auszüge aus ihrer Arbeit.

„Es handelt sich hier nicht nur um zwei Künstlerinnen, die sich einen Raum teilen, sondern die auch eine enge Freundschaft verbindet. Und diese Harmonie überträgt sich auch auf den Raum“, sagte Kunstvermittler Dieter Meyer, der am Sonntag zur Vernissage in das Werk der Frauen einführte. „Es ist auch eine Ausstellung, bei der nicht alles ernst sein muss, die Sie ab und zu zum Schmunzel bringen wird“, versprach er.

„Stories“

Die Ausstellung „Stories“ mit Arbeiten der beiden Oldenburger Künstlerinnen Renate Ruck und Christa Müller ist bis 18. November in der Galerie im Lokschuppen Jever, Moorweg 2, zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Renate Ruck arbeitet seit 1997 mit Metall. Sie gestaltet ihre Objekte mit Plasmaschneider, Schneidbrenner, Schweißgerät und Flex. Ihre Lieblingsplätze sind Schrottplätze, dort holt sie sich Material und manchmal auch Inspiration. Außerdem hat sie ein Verfahren entwickelt, das es ihr ermöglicht, eine Leinwand mit einem Schweißgerät zu bearbeiten, ohne, dass diese Feuer fängt und zerstört wird.

Christa Müller ist seit 1992 bildhauerisch tätig. Sie arbeitet mit Stein und Keramik. Zwischen 1996 und 2002 studierte sie Kunstwissenschaft an der Uni Oldenburg. 2000 gründete sie gemeinsam mit anderen die Ateliergemeinschaft „Eisenstein“. Es folgten Ausstellungen, unter anderem in Kyoto/Japan unter dem Titel „International Millenium Arts 2000“, 2005 bei der Landesgartenschau Bingen und 2009 in der Kunsthalle Wilhelmshaven.

Menschen stehen bei ihren Skulpturen aus Stein im Mittelpunkt. Ihre Keramikfiguren hingegen entstehen aus einem bestimmten Lebens- und Körpergefühl. Beide Frauen leben in Oldenburg.