JEVERLAND - JEVERLAND/ANZ - Ab Juli bilden die Kirchenkreise Jever, Varel und Wilhelmshaven der Oldenburgischen Landeskirche einen gemeinsamen Kirchenkreis – doch noch sind viele Fragen offen, wie und wo der neue Kreis verwaltet wird. „Wir machen ab Juli erst einmal so weiter wie bisher“, sagt der Schortenser Pastor Hans-Gerd Fritzsche. Gemeinsam mit Heinz Schollenberger und Thomas Commichau bildet er den neuen Vorstand des Rentamts Jever (die NWZ berichtete).

In einer Sitzung mit dem Kreiskirchenrat unter Vorsitz von Kreispfarrer Fritz Weber wurden jetzt in Jever bereits erste Weichen für den Übergang in ein zentrales Kirchenkreisverwaltungsamt gestellt. „Wichtig ist insbesondere, dass die Handlungsfähigkeit der vorhandenen Ämter gewährleistet ist“, sagt Weber.

Das Rentamt Jever verwaltet die Gemeinden Accum, Cleverns-Sandel, Fedderwarden, Hohenkirchen, Jever, Middoge, Minsen, Oldorf, Sande, Schortens, Sillenstede, St. Joost-Wüppels, Tettens, Waddewarden-Westrum und Wangerooge, außerdem das Diakonische Werk Friesland mit dem Möbeldienst und die Diakonie-Sozialstation Wangerland.

Dass die zentrale Verwaltung des Kirchenkreises in Jever angesiedelt wird, ist sehr unwahrscheinlich, weiß der Rentamtsvorstand. „Um das zu entscheiden, müssen wir die Landessynode im Mai abwarten, denn dort werden die Rahmenbedingungen für die Fusion festgelegt“, sagt Weber. „Wir hoffen jedenfalls, dass wir so zusammenwachsen, dass es für alle Beteiligten gedeihlich wird“, sagt Fritzsche.