Rastede - „Es gab in diesem Jahr viele Aktionen, die wir doppelt und dreifach hätten veranstalten können“, zog Jugendpflegerin und Diplom-Sozialpädagogin Ulrike Hagendorff am Dienstag eine erste Bilanz über das Ferienprogramm. Nur wenige Veranstaltungen seien nicht ganz ausgebucht gewesen.
Die Gemeindejugendpflege hatte gemeinsam mit ortsansässigen Vereinen, Clubs und Institutionen wieder ein buntes Ferienprogramm zusammengestellt. Mehr als 80 Aktionen waren im Angebot enthalten. Sie reichten von sportlichen Aktivitäten über Wanderungen, naturwissenschaftlichen Projekten, Kochen, Theater bis hin zu Bastel-Aktionen. Da war für jeden Geschmack etwas dabei.
Rund 550 Kinder haben an den Veranstaltungen teilgenommen, schätzte Hagendorff. „Alleine 528 Personen hatten sich vor Beginn des Programms angemeldet. In der Nachmeldephase kamen noch einmal 20 bis 30 dazu“, erzählte sie. Wie die Entwicklung im Vergleich zu den Vorjahren aussieht, konnte Hagendorff am Dienstag jedoch noch nicht sagen. „Wir haben noch gar keine offiziellen Zahlen berechnet. Ich kann jetzt noch nichts vergleichen“, sagte Hagendorff.
Dass die Jugendpflege mit ihrem Programm aber wieder einmal den „richtigen Riecher“ gehabt hat, haben beispielsweise die Longboardkurse bewiesen. „Viele Jugendliche fahren zurzeit Longboard. Den Kurs hätten wir mehrfach durchführen können“, berichtete Hagendorff. Ein Longboard ist ein langes Skateboard. Die aktuellen Trends würden sich auch in den Ferienaktionen widerspiegeln, sagte die Diplom-Sozialpädagogin.
Einen kleinen Wermutstropfen brachte jedoch das Wetter in diesem Jahr. „Manche Veranstaltungen liefen ein bisschen holprig“, erzählte Hagendorff. So mussten die Jugend-Kart-Kurse Ende Juli wegen Regens ausfallen. Die Walderlebnisreise wenige Tage später musste sogar wegen einer Unwetterwarnung abgesagt werden.
