Ramsloh - Erstmals hat der Seniorenbeirat der Gemeinde Saterland am Sonnabend in der Aula des Schulzentrums Saterland in Ramsloh einen „Tag der Senioren“ ausgerichtet. Zwar lief der Besuch bei der Veranstaltung am Vormittag nur schleppend an, aber nachmittags kamen dann doch viele Besucher aus dem Saterland und auch aus den Nachbarkommunen, um sich an den Ständen der Aussteller zu informieren oder um sich einen Überblick zu verschaffen. „Wir sind mit dem Verlauf des ,Tages der Senioren’ durchaus zufrieden, wenngleich es vormittags erst etwas schleppend anlief. Viele Besucher konnten sich hier heute an den Ständen der 23 Aussteller informieren und beraten lassen. Viele haben davon auch durchaus regen Gebrauch gemacht“, zog Rosa Strohschnieder, Sprecherin des Seniorenbeirates, am Ende der Veranstaltung ein positives Fazit.
Den Besuchern wurde ein Rahmenprogramm durch Auftritte des Kinder- und Jugendchores Ramsloh unter der Leitung von Christina Heese, der Jugendschützenkapelle Tell Hollen und nicht zuletzt durch die Seniorengymnastikgruppe Ramsloh mit Gymnastik geboten.
Nach der musikalischen Begrüßung durch den Kinder- und Jugendchor Ramsloh am Morgen hieß Bürgermeister Hubert Frye als Schirmherr der Veranstaltung die Besucher, Aussteller und den Seniorenbeirat der Gemeinde Saterland als Ausrichter willkommen. „Der Tag der Senioren“ sei ein Tag der Generationen, unterstrich der Bürgermeister. Er freue sich, dass dem Aufruf des Seniorenbeirates 23 Aussteller gefolgt seien. Frye dankte dem Seniorenbeirat für dessen Engagement.
Auch Rosa Strohschnieder, hieß die Besucher willkommen. Sie dankte den Ausstellern, die diese Veranstaltung erst ermöglicht hätten. Für das leibliche Wohl sorgte der Landfrauenverein Saterland mit Kaffee, Kuchen und selbstgebackenen Stuten sowie die Feuerwehr Ramsloh mit Bratwurst.
Viele der 23 Aussteller zeigten sich am Ende des Tages mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden, denn sie hätten zahlreiche Gespräche mit den Besuchern führen können.
Gerda Spieker vom Hospizdienst referierte über die Hospizarbeit vor Ort. „Früher war Sterben viel selbstverständlicher und fand im Kreise der Familie, der Nachbarn und Freunde statt. In unserer individualisierten Gesellschaft beschäftigen wir uns heute in der Regel nicht mehr mit Sterben, Tod und Trauer, sagte die Referentin. Dabei gehöre das Sterben zum Leben dazu. Hier setze die Arbeit der 2001 in Friesoythe gegründeten Malteser Hospizarbeit ein. Jeder könne mit der Malteser Hospiz Kontakt aufnehmen, so Spieker.
Die Seniorengymnastikgruppe Ramsloh zeigte ihre Fitness mit verschiedenen gymnastischen Übungen und Tänzen. Die Besucher konnten sich über Vorsorge- und Betreuungsangebote informieren. Viele nutzten die Möglichkeit, einen Seh- oder Hörtest durchzuführen, den Blutdruck zu messen oder Blutzuckerwerte ermitteln zu lassen.
Auch Ratschläge für das Leben und Wohnen im Alter erhielten die Besucher. So informierten Pflegedienste die Besucher über ihre Leistungen. Auch die Kontaktstelle für Selbsthilfe des Landkreises Cloppenburg und die Caritas waren vor Ort. Ebenso vertreten war das Deutsche Rote Kreuz, das Bildungswerk Saterland oder auch der VdK und das Seniorenteam aus Sedelsberg . Nachmittags spielte der Musikverein Hollen auf.
