Hude - Was haben Kain und Abel mit Gänseleberpastete und französischem Wein zu tun? Oder warum muss sich ein Chef de Police plötzlich für tote Neandertaler interessieren?

Und überhaupt: Was haben Krimi und Predigt miteinander zu tun?

Die dritte und letzte Krimipredigt in der Huder St. Elisabeth-Kirche schlägt am Sonntag, 2. September, einen weiten Bogen. Diesmal treffen nicht nur Bibel und Krimi aufeinander sondern zwei Morde. „Delikatessen“ heißt der vierte und aktuelle Roman von Martin Walker. Hauptfigur ist der Dorfpolizist „Bruno“, in dem französische Lebenskunst und ungewöhnliche Ermittlungsmethoden eine natürliche Verbindung eingegangen sind. In einem archäologischen Ausgrabungsfeld, in dem nach Gräbern von Neandertalern gesucht wird, findet sich eine Leiche jüngeren Datums. Dieser Kriminalfall trifft am Sonntag ab 10 Uhr in der Krimi-Predigt in der St. Elisabeth-Kirche auf den ältesten Mordfall der Welt, auf die Geschichte von Kain und Abel. Interessant wird diese Begegnung auch deswegen, weil Kain und Abel eine besondere Beziehung zu Hude haben. Seit über 700 Jahren schweben sie nämlich als gemaltes Zeugnis im Kirchengewölbe über jeder sonntäglichen Predigt. Und so muss endlich einmal die Frage gestellt werden: Hat dieser Mord vielleicht auch etwas mit Hude zu tun? Darauf wird es eine Antwort geben, verspricht Pastor Reiner Backenköhler, der auch diesmal wieder die Predigt halten wird.