Es ist zu begrüßen, dass ein Ausbau erfolgen soll – zumal durch EU-Mittel ein Großteil der Kosten gedeckt wird.
Es stehen zwei Varianten zur Wahl (...). Es sollte nicht nur wegen der leeren Stadtkasse die preiswertere Variante umgehend begonnen werden.
1. Es reicht ein Ausbau analog dem in der Bahnhofstraße. Eine Pflasterung des Bürgersteiges ist dringend notwendig, aber ausreichend.
2. Ein niveaugleicher Ausbau von Fahrbahn und Gehwegen ist dagegen meines Erachtens nicht notwendig, weil die Kaiserstraße keine „Durchgangsstraße“ ist und auch nur in einer Richtung von Kraftfahrzeugen befahren werden darf.
3. Durch die teurere Lösung würden 19 Parkplätze wegfallen. Im Bahnhofsviertel sind schon jetzt zu wenige Parkmöglichkeiten. Es sind „um die Ecke rum“ in der Bahnhofstraße einige Abteilungen des Amtsgericht, aber nur sehr wenige Besucherparkplätze. Das gilt auch für den Bahnhof.
Durch den Wegfall von 19 Parkplätzen – bei der teureren Lösung – würde die Stadt ferner weniger Parkgebühren einnehmen.
Wenn die Ginkgobäume gefällt werden, könnten an deren Stelle weitere zusätzliche Parkplätze geschaffen werden. Aus all diesen Gründen und aus Kostenersparnis sollte die 1. Variante umgesetzt werden.
