KAMPE - Gerda und Gerhard Nordmann feiern an diesem Freitag goldenen Hochzeit. Vor 50 Jahren gaben sich die Eheleute in der St.-Marien-Kirche in Friesoythe das Ja-Wort. Gefeiert wird im kleinen Kreis der Familie mit einem gemeinsamen Mittagessen und anschließendem Kaffee und Kuchen. Gemeinsam haben sie sechs Kinder und acht Enkelkinder, das neunte ist unterwegs.

Gerda Nordmann, geborene Wiek, und ihr späterer Ehemann kannten sich nur flüchtig, bis sie sich 1958 auf der Hochzeit ihrer Schwester näher kennenlernten. „Er kam mich alle 14 Tage mit dem Motorrad in Wilhelmshaven besuchen, wo ich damals gearbeitet habe“, erinnert sich Gerda Nordmann. Schon ein Jahr später heiratete das Paar, zog in eine gemeinsame Oberwohnung in einem Haus in Mehrenkamp und freute sich über seine erste Tochter Elke. Rita, Inge, Hubert, Helga und Michael folgten bis 1973. 1968 bauten die Nordmanns ihr Haus in Kampe und zogen noch im gleichen Jahr ein.

Gerhard Nordmann arbeitete 25 Jahre beim Siedlungsamt in Oldenburg und arbeitete danach bis zur Rente beim Wasser- und Schifffahrtsamt Oldenburg/Meppen. Noch heute liest der 78-Jährige jeden Morgen nach dem Frühstück seine Zeitung, die NWZ . Während sich Gerda Nordmann die Zeit mit „sitzender Arbeit“ vertreibt, guckt der ehemalige Sportschütze und Fußballer gerne Sportsendungen. Das Ehepaar verbindet auch ihre gemeinsame Liebe zur Volksmusik.

„Jeden Tag eine Flasche Bier und ein Schnäpschen, das ist die beste Medizin gegen das Alt werden“, verrät Gerhard Nordmann. Das Ehepaar wünscht sich für die Zukunft vor allem viel Gesundheit.