KAMPE - Volksnah, gütig, milde, fröhlich und glücklich präsentierte sich am Sonntag Königin Ulrike Feldhaus, Regentin im Schützenreich Kampe-Ikenbrügge. Nachdem sich die Schützen aus Kampe und den Nachbarvereinen an der Röbkenbergstraße versammelt hatten, wurde die Königin mit Prinzgemahl Jürgen und ihrem Hofstaat von Hauptmann Aloys Högemann und seinen Adjutanten Heiner Lübbers-Siemer und Berthold Eilers willkommen geheißen.

Die Ankunft der Regentin mit den Adjutantenpaaren Petra und Thomas Tamling sowie Melanie und Christian Ideler wurde von den angetretenen Schützen lautstark bejubelt. Nachdem Königin Ulrike I. mit ihren Adjutantinnen sowie den Vertretern des Schützenvereins die Schützenfront abgeschritten und die Könige der auswärtigen Vereine begrüßt hatte, begann der Festmarsch durch die mit Fahnen, Transparenten, Birken- und Eichengrün festlich geschmückten Straßen. Am Ehrenmal wurde ein Kranz nieder gelegt. Das Kolpingblasorchester Friesoythe und der Musikverein Harkebrügge begleiteten die Schützen musikalisch.

Nach dem Festmarsch hieß Vorsitzender Josef Themann Schützen und Schützinnen sowie die vielen Besucher zum Schützenfest willkommen. Sein besonderer Gruß galt den Ehrengästen Pfarrer Michael Borth, Pastoralreferentin Hedwig Sänger, Friesoythes stellvertretender Bürgermeister Egon Kruse und den Abordnungen der Schützenvereine aus Altenoythe, Ahrensdorf, Reekenfeld-Kamperfehn, Edewechterdamm und Harkebrügge sowie den beiden Musikvereinen. Themann und die Königin dankten der Bevölkerung für den Festschmuck in den Straßen.

Königin Ulrike I. versprach, dass sie die Traditionen beibehalten werde: „Ich werde aber versuchen, dem Schützenfest in diesem Jahr mehr fraulichen Glanz zu geben. Königin zu sein ist ganz toll, ich empfehle allen Frauen, es mir nach zu tun“. Mit einem Ehrentanz eröffnete das Königspaar die Feierlichkeiten im Festzelt.

Heute feiern die Kamper ihr Kinderschützenfest.