Berlin - 100 Kunstwerke aus der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem sind ab sofort erstmals in Deutschland zu sehen. Die überwiegend grafischen Blätter der Ausstellung „Kunst aus dem Holocaust“ im Deutschen Historischen Museum in Berlin stammen von Häftlingen aus Konzentrationslagern, Arbeitslagern und Ghettos und entstanden im Geheimen. „Die Künstler wollten eine Spur ihrer Existenz und ihres geistigen Kampfes hinterlassen“, betonte Kuratorin Eliad Moreh-Rosenberg.
Die Schau, die bis zum 3. April läuft, wurde am Dienstagabend von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet. Es ist die bisher umfangreichste Ausstellung aus der Kunstsammlung der israelischen Gedenkstätte in Deutschland.
