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KARNEVAL Nachwuchs hält es nicht auf den Sitzen

Die kleinen „Narren“ feierten ihren Karneval in Altenoythe. Auch in der Marienschule Friesoythe herrschte närrisches Treiben.

Von Thomas Neunaber

und Fritz Kreyenschmidt

Altenoythe/Friesoythe

Prinzessinnen, Teufelchen, Pippi Langstrumpf in unzähligen Versionen, dazu eine Unmenge Piraten, Cowboys, Indianer und Ganoven. Viele tolle Kostüme konnte man bei der diesjährigen Kinderkarnevalsfeier im Altenoyther Dorfgemeinschaftshaus bestaunen.

Mike Nienaber (9) aus Altenoythe hatte sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. Der Neunjährige hatte sich als „Schnappi, das kleine Krokodil“ verkleidet. Felix Schmedes hatte gar seinen Kopf in einen Schwamm aus Pappe und Filz gesteckt und hüpfte als „Spongebob Schwammkopf“ aus der gleichnamigen RTL-Serie durch den Saal. Michelle Schulte (8) kam im grellfarbenen Kostüm als Hippie-Mädchen. „Flower-Power ist doch was tolles“, strahlte die kleine Michelle.

Glänzende Kinderaugen sah man am Montagnachmittag allüberall. Dafür sorgte nicht nur der schöne Schmuck aus bunten Luftballons und Girlanden, sondern auch die fetzige Musik von DJ Hermann Witte. „Vortänzerin“ Christa gr. Hillmann animierte die kleinen Narren immer wieder zum Mittanzen. Und so wirbelte ein bunter Kreis lachender Kinder in ausgelassener Stimmung durch das Dorfgemeinschaftshaus. Einige Eltern eiferten gar dem Nachwuchs nach und hatten sich als Nonne oder Teufelin verkleidet.

Hinter der Theke hatten die Helferinnen alle Hände voll zu tun, um den Nachwuchs mit literweise Cola, unzähligen Tüten Chips und kiloweise Süßigkeiten zu versorgen. Wie in den vergangenen Jahren hatten wiederum die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer vom Ortsjugendring Altenoythe um Marlene Altevers ein buntes und attraktives Karnevalsprogramm auf die Beine gestellt.

Viel Applaus gab es etwa für die Einradfahrerinnen vom TuS Süddorf-Edewechterdamm, die mit ihren Kunststücken das Publikum im Dorfgemeinschaftshaus in Altenoythe begeisterten. Ein Höhepunkt des dreistündigen Karnevalsprogramms war die Mini-Playback-Show unter anderem mit Doubles von Destiny’s Child und Christina Aguilera.

Gegen Ende der Karnevalsfete hielt es auch die Großen nicht mehr an den Tischen. Und so gab es zu fetziger Musik ein buntes Treiben im Gemeinschaftshaus.

Auch die Marienschule Friesoythe zählte zu den Karnevalshochburgen der Stadt. Am Rosenmontag blieben die Schultaschen zu Hause und um die Schule herum herrschte närrisches Treiben. „Helau“ und „Alaaf“ schallte es von allen Seiten. Schüler wie Lehrer hatten sich verkleidet und aus den Mädchen und Jungen waren Prinzessinnen, Hexen, Teufel, Indianer oder Cowboy geworden.

Der Höhepunkt der Feier war traditionell der Karnevalsumzug durch die Siedlungen und Straßen der Nachbarschaft. Die Kinder in ihren bunten Kostümen waren auf den Umzug gut vorbereitet und hatten große Tüten dabei, um die Süßigkeiten, die Eltern und Anwohner den Kindern zuwerfen, mitnehmen zu können. In diesem Jahr führte der Weg auch zur Stadtverwaltung. Die Kinder sangen „Wie gern hätten wir noch etwas Süßes“. Diesen Wunsch erfüllte Bürgermeister Johann Wimberg den Kindern gerne und warf Bonbons und Schokolade in die fröhliche Kindermenge, die alles aufsammelten und dem Bürgermeister mit dem Lied dankten: „Im Karneval ist alles erlaubt . . . “ Mit dem Song: „Bürgermeister, wir danken dir“, zogen die Kinder weiter zum Pastorat,

wo Pfarrer Michael Borth die Jungkarnevalisten ebenfalls mit Süßigkeiten verwöhnte.

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