Falkenburg - Grabungen und eine Untersuchung des Bodens sollten jetzt eigentlich im Rahmen einer Prospektion im geplanten Baugebiet an der Orthstraße in Falkenburg erfolgen. Der Beginn der Prospektion – das Erkunden und Aufsuchen archäologischer Stätten im Boden – war für den 23. und 24. Februar angesetzt. Nun musste sie abermals abgesagt werden.
Bereits für den 9. und 10. Februar war ein Termin für die Vorgrabungen anberaumt. Dieser fiel krankheitsbedingt aus (die NWZ berichtete).
Die Prospektion fällt nun vollständig ins Wasser, wie Bezirksarchäologin Dr. Esther Fries auf NWZ -Nachfrage erklärte. Aufgrund der geringen Personaldichte sei kein Techniker für die Arbeiten verfügbar. Da sich Letztere bereits seit Monaten verzögern, werde nun ganz und gar auf eine Prospektion verzichtet.
Froh darüber ist der Investor, die Huder Hermann Tönjes GmbH. Oliver Fleddermann aus der Geschäftsführung äußerte sich zufrieden darüber, dass es weitergeht. Rund fünf Monate Wartezeit hätten die angekündigten Untersuchungen mit sich gebracht, berichtete er.
Bevor die eigentlichen archäologischen Arbeiten nämlich beginnen konnten, musste im Vorfeld die Polizeidirektion Niedersachsen bestätigen, das sich keine Fliegerbomben auf dem Gelände befinden. Im Januar sei die Fläche schließlich freigegeben und die Prospektion angesetzt worden, sagte Fleddermann. Nun können dort die Baufahrzeuge anrücken. Die Fläche soll Platz für 14 Baugrundstücke bieten.
Im Fall Orthstraße ist die Gemeinde auf Fries und ihr Team zugekommen (dieNWZ berichtete). Die Kosten für die Grabungen hatte der Investor tragen sollen.
