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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Keine Ruhe nach dem Sturm

20.05.2017

Scheeßel Zehn Millionen Liter Wasser, jede Menge Schlamm und ein monatelanges Nachspiel: Die Erinnerungen an die Geburtstags-Ausgabe des Hurricane-Festivals in Scheeßel (Kreis Rotenburg) im vergangenen Jahr haben offenbar noch viele im Hinterkopf. Zuletzt gab es noch 5000 Karten für die 21. Auflage. 2016 hingegen meldeten die Veranstalter bereits Ende Februar: alle 75 000 Tickets ausverkauft.

Mit den gebuchten Bands kann das vergleichsweise zögerliche Kaufverhalten kaum zusammenhängen, schlechter als 2016 ist das Programm keinesfalls – im Gegenteil. Zudem kommen vom 23. bis 25. Juni viele Bands erneut nach Scheeßel, deren Auftritte im selbst für Hurricane-Verhältnisse extrem nassen vergangenen Jahr buchstäblich ins Wasser gefallen waren. Immerhin blieb damals einen ganzen Tag lang das überschwemmte Festival-Gelände gesperrt. Auch die Rückerstattungen waren bis Ende vergangenen Jahres abgeschlossen.

„Wir haben mit Green Day und Linkin Park zwei der größten existierenden Bands – also genau das, was wir wollen und was wir brauchen“, sagte Stephan Thanscheidt, Geschäftsführer bei FKP Scorpio und musikalischer Leiter des Hurricane, schon vor der letzten Bandwelle. „Das Hurricane hat die größten Bands – auch 2017.“

Vor zwei Wochen machten die Veranstalter das Programm dann komplett: 102 Bands, Künstler und DJs kommen nach Scheeßel. Und was bei 20 Jahren Festival-Geschichte fast schon erstaunlich ist: Einige der großen Namen sind zum ersten Mal beim Hurricane – etwa die skurrile Rap-Rave-Elektro-Combo Die Antwoord aus Südafrika oder die US-Punk-Band Green Day – seit Mitte der 90er Jahre eine der prägenden Gruppen ihres Genres. Auch Linkin Park geben nach mehr als 20 Jahren Bandgeschichte ihr Hurricane-Debüt.

Dazu kommen alte Bekannte wie Casper, Blink 182, Mando Diao, Clueso, Flogging Molly oder Frank Turner. Auch wenn die Veranstalter inzwischen auf Komfort für die Besucher und ein viel größeres Rahmenprogramm setzen, „ein gutes Line-Up“, sagte Thanscheidt, „kann das nicht ersetzen“. Das zumindest können die Veranstalter beeinflussen – im Gegensatz zum Wetter.

Robert Otto-Moog
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2111

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