Wildeshausen - Kevin Kenners erstes Klavierkonzert in Wildeshausen, das der Künstler 2011 gab, wurde euphorisch aufgenommen und klingt vielen, die dabei waren, vermutlich noch heute in den Ohren. Nicht einmal drei Jahre später kehrt Kenner auf Einladung des Kulturkreises Wildeshausen zurück: mit einem Konzert am Sonnabend, 26. April, 20 Uhr, in der Kreismusikschule.

Auf seinem Programm stehen diesmal ausschließlich Werke von überaus namhaften Komponisten wie Johann Sebastian Bach (BWV 992), Franz Schubert (Wanderer-Fantasie D. 760), Franz Liszt (Ballade Nr. 2 h-Moll) sowie Ludwig van Beethoven (Sonate As-Dur op. 110).

Kevin Kenner wurde in Kalifornien geboren, zog jedoch aufgrund seiner herausragenden Begabung bereits als Teenager nach Polen, wo er von Ludwik Stefanski zu einem außergewöhnlichen Pianisten ausgebildet wurde. Sein Aufenthalt dort vollzog sich zeitlich parallel zur Solidarnosc-Bewegung, die tiefe Spuren im Bewusstsein des jungen Pianisten hinterließ und seine Liebe zu unserem östlichen Nachbarstaat festigte. Er studierte anschließend in Baltimore und Hannover, fühlte sich aber stets der polnischen Musik und Nation verbunden und lebt daher heute in Krakau. Kenner musiziert als Solist mit Weltklasse-Orchestern und mit ebenso berühmten Partnern als Kammermusiker; außerdem ist er inzwischen als Juror führender Klavierwettbewerbe weltweit tätig.

Eintrittskarten für das Konzert gibt es im Vorverkauf in den Wildeshauser Buchhandlungen. Tickets zum Preis von 16 Euro (ermäßigt 8 Euro) sind bei Bökers am Markt ( t   0 44 31/9 21 63) sowie in der Gilde-Buchhandlung ( t   0 44 31/7 11 75) erhältlich. Über die aktuelle Kartenlage gibt der Kulturkreis außerdem wie gewohnt am Sonnabend, 26. April, ab 18.30 Uhr unter t   01 63/8 27 00 52 Auskunft.