Ganderkesee - Rektor Frank von der Aa konnte sich eine flapsige Bemerkung nicht verkneifen. „Etwas zum Lernen“ sei doch sicherlich in dem Karton, der da am Rosenmontag von einer Faschings-Delegation in „seine“ Grundschule an der Dürerstraße gewuppt wurde. Aber von wegen: Drei Kilo süße Fracht waren darin, damit es schon wenige Minuten später in der Aula Bonbons regnen konnte.
Zum Hintergrund: Beim Ganderkeseer Kinderfasching ist es Tradition, dass jeweils am Rosenmontag Grundschulen besucht werden. Für das amtierende Kinderprinzenpaar waren dies Heimspiele: Nils III. (Pleus) ist in der 4c der Grundschule Lange Straße, Maja I. (Saalfeld) in der 4c der Grundschule Dürerstraße.
Mit einem großen Banner wurden die Tollitäten in der Aula an der Langen Straße willkommen geheißen. Joris Bücking, der schon beim Großen Kinderfasching aufgetreten war, stimmte die fantasievoll kostümierten Kinder und Lehrer mit dem Ohrwurm „Von Allein“ von Culcha Candela auf das ein, was da kommen sollte: Feiern.
Die kleine Faschings-Delegation wurde unterdessen von Rektorin Rita Wieneke ins Lehrerzimmer gebeten, um bei Berlinern und Saft ein wenig von den tollen Tage zu berichten. Was da von Akteuren des Ganderkeseer Kinderfaschings auf die Beine gestellt wurde, das sei schon „beeindruckend“, befand Karen Manshusen, Klassenlehrerin der 4c, die am Umzugstag an der Abholung von Nils teilgenommen hatte. Auch der Kinderprinz habe eine gute Figur gemacht, „lebendig“ gesprochen.
Etwas anders lief der Rosenmontag an der Dürerstraße ab. Hier begann die Feier mit einer Polonaise rund um die Schule. Das Prinzenpaar schritt durch ein Spalier der 300 Kinder, die die Tollitäten mit La-Ola-Wellen begrüßten.
Zwei Lieder habe man für die Feier eingeübt, berichtete Rektor Frank von der Aa. Ausgelassen wurde getanzt, bevor die Kinder „ihre“ Majestäten – wieder durch ein Spalier – verabschiedeten.
