Die 23 Kinder aus Weißrussland aus dem Umfeld des Atomreaktors Tschernobyl, die zurzeit einen vierwöchigen Erholungsurlaub in Friesland verbringen, haben sich inzwischen gut eingelebt und genießen den Aufenthalt. Viele Vereine und Organisationen sowie Privatleute und Unternehmen helfen, den Kindern, die mit gesundheitlichen Problemen kämpfen, den Aufenthalt zu verschönern. So hatte der Motorsportclub Jever-Heidmühle jetzt einen erlebnisreichen Tag für die jungen Gäste vorbereitet. Alle Kinder durften eine Geschicklichkeitsprüfung auf dem Fahrrad absolvieren und mit den Karts Runden drehen. MSC-Ehrenvorsitzender Horst Hanenkamp, Jessica Hohn und Volker Schmidt, Tanja Thiesing, Marvin Schmidt und Dennis Schiemann, Jarno Seekamp, Peter Lange, Ludger Isenrath und Sonja Lange sowie Polizei-Präventionsberater Wiard Wümkes kümmerten sich um die Kinder. Bei der Verständigung halfen die weißrussischen Lehrerinnen Nastja Harbucava und Marina Makarowa. Die Kinder freuen sich jedes Mal sehr, wenn über sie in der Zeitung berichtet wird, berichtet Heidrun Lichterfeld vom Verein „Kinder von Tschernobyl“, der seit Jahren die Erholungsaufenthalte der weißrussischen Mädchen und Jungen in Friesland organisiert. Die Kinder lassen sich die Artikel übersetzen und schauen sich fröhlich die Fotos dazu an (kleines Bild).
