Friesoythe - Zum zweiten Mal hat die Katholische Öffentliche Bücherei St. Marien in Friesoythe in den Sommerferien einen Sommer-Lese-Club veranstaltet. Er richtete sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis sieben. Während der Ferien hatten sie Zeit, in die Bücherei zu kommen und zu lesen, was ihnen gefällt. Mithilfe eines Bewertungsbogens sollten sie dann die Bücher bewerten.

Am Donnerstag fand nun die Abschlussveranstaltung in der Bücherei mit Diplom-Übergabe statt. Insgesamt erhielten 17 Mädchen und Jungen ein Diplom vom Büchereileiterin Birgit Meyer-Beylage. Fünf von ihnen bekamen für mindestens zwei gelesene Bücher ein Lese-Diplom, darunter war sogar eine Drittklässlerin.

Die Kinder, die mehr als fünf Bücher gelesen hatten, bekamen ein Viellese-Diplom. Zwölf Kinder konnten dieses entgegen nehmen. Unter den Viellesern befanden sich sechs, die mehr als zehn Bücher gelesen hatten. Insgesamt wurden vom Sommer-Lese-Club 196 Bücher gelesen und bewertet.

Für die Kinder, die am meisten Bücher gelesen hatten, gab es extra Preise. Melissa Merz aus Friesoythe schaffte 30 Bücher und bekam eine 20er-Karte für das „Aqua Ferrum“. Die Zwölfjährige hatte während der Sommerferien fast jeden Tag ein Buch gelesen. „Mir haben alle Bücher gut gefallen“, sagte sie. Am liebsten aber lese sie Fantasy-Geschichten. Aber nicht nur während des Sommer-Lese-Clubs, sondern generell würde Melissa zuhause viele Bücher lesen.

Auf dem zweiten Platz landete Ida Janßen aus Harkebrügge mit 25 Büchern. Sie bekam zwei Kinogutscheine. Den dritten Preis ergatterte Vu Tuyet Phuong aus Gehlenberg mit 24 Büchern. Für sie hielt Meyer-Beylage einen Büchergutschein parat. Einen Sonderpreis gab es für Jann Reiners aus Gehlenberg. Er hatte von den teilnehmenden Jungen die meisten Bücher (13) gelesen. Auch für ihn gab es einen Büchergutschein.

Meyer-Beylage freute sich, dass sich so viele Kinder, auch aus den umliegenden Ortschaften, am Sommer-Lese-Club beteiligt hatten und beglückwünschte sie zu ihren Diplomen. Die Beteiligung zeige, dass es heutzutage – entgegen dem Trend – sehr wohl noch Kinder und Jugendliche gebe, die viel lesen.

Tanja Mikulski
Tanja Mikulski Redaktion Münsterland