Bardewisch - 40 Jahre Spielzeug aufräumen, 40 Jahre aufpassen, dass alles gut läuft, aber auch 40 Jahre in lachende Kinderaugen blicken und sehen, wie die Kinder größer werden und dazu lernen, seien gute Gründe zum Feiern, begrüßte Pastor Arne Hildebrand die vielen großen und kleinen Gemeindemitglieder in der Bardewischer Kirche. Sie alle waren erschienen, um das 40-jährige Bestehen des Arche-Noah-Spielkreises zu feiern.

Als Hühner, Frösche, Kühe, Schildkröte, Regentropfen oder Sonnenschein verkleidet kamen die Kinder in langer Reihe gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Susanne Rowehl, Beate Uhlhorn, Wilma Lutter und Marion Westermeyer in die Kirche marschiert, um dort musikalisch die Geschichte aufzuführen, von der der Name der Einrichtung stammt.

„Genauso verschieden wie die Tiere auf Noahs Arche seien auch die kleinen Persönlichkeiten, die im Spielkreis leben und spielen. Darum fanden wir diesen Namen vor 19 Jahren so passend. Er strahlt Werte wie Sicherheit, Vertrauen oder Geborgenheit aus“, tauchte Susanne Rowehl kurz in die Geschichte des Spielkreises ein, bevor ein kleiner Noah mit dem Bau seiner Arche begann, um alle vor der Sintflut zu retten.

Bürgermeisterin Regina Neuke gehörte genau wie Karin Uhlhorn als Vertreterin des Kirchenrats mit zu den vielen Gratulanten, die neben ihren Glückwünschen natürlich auch Geschenke dabei hatten. Für das riesige Engagement der Eltern bedankte sich die Kindergartenleiterin ganz herzlich. Eigens für das Fest hatte ein Vater ein großes, hölzernes Regenbogentor gezimmert. Doch das sollte nicht die einzige Überraschung des Tages bleiben. Auch der Wunsch nach einem speziellen Experimentiertisch, den Michael Heyken im Namen der Elternschaft gebaut hatte, ging nach dem Ende des Gottesdienstes im bunt geschmückten Spielkreisgebäude in Erfüllung, wo die Feier weiter ging.

Dort war das Geheimnis gelüftet worden, das sich seit zwei Tagen unter der Plane im Garten verbarg. Das zum Vorschein gekommene Boot, das die Fassmer-Werft der Einrichtung gestiftet hatte, wurde von den Kindern genauso begeistert begrüßt, wie die Ponys von Thammo Wenke, die während des Gottesdienstes Einzug auf das Spielgelände hielten. Kaffee, Kuchen, jede Menge Spiel- und Bastelspaß sowie Karsten Poelmeyer, der unermüdlich Ballontiere formte, gehörten zum fröhlichen Fest, dass mit dem Fliegenlassen von vielen bunten Luftballons endete.