Augustfehn - „Dieses Stück ist Dynamit“, sagt Ingo Zach. Dass der Augustfehner Pädagoge und Fachberater für Darstellendes Spiel bei der Landesschulbehörde dennoch die Berliner Produktion „Romeo added Julia“ geholt hat, eine Vorstellung an der Oberschule Augustfehn zu geben, liegt an der aktuellen Thematik: Gefahren im Netz. Das Zweipersonenstück nach Autorin Dominique Berg handelt von den Gefahren im Internet. Julia, die sich über ein soziales Netzwerk auf ihren vermeintlich harmlosen Romeo einlässt, zahlt am Ende einen hohen Preis für ihre Unbedarftheit. Das Internet mit all seinen Sicherheitslücken sei ein immer wiederkehrendes Problem, berichtet der Klassenlehrer. Auch Renke Thye, Gemeindejugendpfleger und Leiter des Freizeittreffs der Ganztagsschule, sieht präventive Maßnahmen als dringend erforderlich an. „Das beginnt schon bei den Fünftklässlern,. Die Kinder fälschen ihr Alter, um sich bei Facebook anzumelden und sind dann den Gefahren schutzlos ausgeliefert“, erläutert er. Neben den von Jugendlichen oft unterschätzten Risiken, wie Missbrauch des Datenschutzes, spiele die im Internet verbrachte Zeit eine große Rolle. „Es gibt Schüler, die neun Stunden täglich am Rechner sitzen“, weiß auch Johann de Vries, Leiter der Schultheater-AG und Chef der Bühnentechnik zu berichten. Mit Unterstützung von Karl-Heinz Matten, Vorsitzender des Freizeit und Kulturkreises und der Kreisjugendpflege, setzen sich die Pädagogen gemeinsam dafür ein, das brisante Thema nun in Form der Inszenierung und anschließenden Diskussionsrunde aufzugreifen.

Neben der Vorstellung für Schüler ab Klasse sieben wird es am 26. November, auch eine 20 Uhr-Vorstellung für Eltern geben. Anmeldung und Informationen bei Ingo Zach unter t   04489/2757.