Edewecht - Es waren keine Wesen aus dem Weltall, die am Donnerstag auf dem Gelände mit orangenen Schutzanzügen beim Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Edewecht herumliefen. Beim Tag der offenen Tür der Edewechter Feuerwehr wurde unter anderem vorgeführt, wie bei einem Gefahrgutunfall vorgegangen wird. Diese und andere Übungen gehörten zum Tag der offenen Tür, der an Christi Himmelfahrt stattfand und viele Besucher anlockte.
Diese konnten von 10 bis 17 Uhr in die Feuerwehrfahrzeuge nicht nur hineinsehen, sondern sich auch hineinsetzen, das Feuerwehrgerätehaus erkunden und sich über alles informieren, was mit der Feuerwehr zu tun hat.
„Wir möchten unseren kleinen und großen Gästen gern zeigen, wer wir sind und was wir so alles machen“, erklärte Ortsbrandmeister (OBM) Uwe Wittig den Hintergrund dieser Veranstaltung, die alle fünf Jahre stattfindet. Eine Gefahrgutübung gab es auf dem Gelände beim Feuerwehrgerätehaus ebenso zu sehen wie die Rettung von verletzten Personen aus einem Fahrzeug und das Löschen eines Brandes, vorgeführt von der Kinderfeuerwehr Edewecht.
Daneben wurde im Gerätehaus ein Raum mit Qualm gefüllt, um zu demonstrieren, wie schnell die Orientierung unter solchen Bedingungen verloren gehen kann. Eine Fotoausstellung, das Kinderfeuerwehrland sowie eine reichhaltige Verköstigung rundeten den Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr ab.
Mit zurzeit 64 aktiven Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden, 16 Mitglieder in der Altersabteilung sowie 15 Mädchen und Jungen in der Kinderfeuerwehr ist die Feuerwehr Edewecht gut aufgestellt. „Einen akuten Mitgliederbedarf gibt es nicht, aber für Neumitglieder sind wir immer offen“, so OBM Wittig.
Ihren „feuerwehrverrückten Sohn“ hatte Heike Rausch aus Wardenburg dabei. Sein erster Weg führte zu einem Einsatzfahrzeug, um sich dort hineinzusetzen. „Ich finde es faszinierend, die Gerätschaften live anzuschauen und die neueste Technik zu sehen“, zeigte Heike Rausch auch eigenes Interesse am Feuerwehrwesen.
Mit der Resonanz waren die Verantwortlichen mehr als zufrieden. Vor allem Familien mit ihren meist jüngeren Kindern waren anzutreffen. Diese konnten sich nach all den Besichtigungen im Kinderfeuerwehrland austoben, wo neben einer Hüpfburg und einer Rollbahn auch eine Kletterturm der Johanniter-Jugend auf mutige Kletterer wartete.
