Rastede - Die Ev.-luth. Kirchengemeinde in Rastede ist jetzt auch ganz offiziell unter einem Dach vereint: „Wir haben attraktive Räume geschaffen, die gerne genutzt werden“, sagte Pastor Friedrich Henoch bei der Einweihung des Anbaus an das Gemeindehaus am Denkmalsplatz.
Wie berichtet, hat die Kirchengemeinde rund 500 000 Euro investiert, um auf einer Fläche von 200 Quadratmetern das Gemeindehaus zu erweitern. In dem Anbau entstanden unter anderem zwei Gruppenräume. Zuvor hatte die Kirchengemeinde in Kleibrok ein zweites Gemeindehaus unterhalten, dieses dann aber verkauft, um ihre Aktivitäten unter einem Dach zu bündeln.
„Unsere Kirchengemeinde hat mit diesem An- und Neubau nicht nur viel Mut bewiesen, sondern damit auch die Lebendigkeit der Kirche unter Beweis gestellt“, sagte Rastedes stellvertretender Bürgermeister Torsten Wilters bei der Einweihungsfeier. Zu Gast waren auch Vertreter der Kirchenverwaltung, der am Bau beteiligten Firmen, Mitarbeiter der Kirchengemeinde, viele Gruppenleiter und Mitglieder des Gemeindekirchenrates.
Architekt Dirk Zoller, der den Erweiterungsbau geplant und die ordnungsgemäße Ausführung überwacht hatte, lieferte eine kurze Chronologie der Arbeiten. Im Frühjahr 2015 war die Baustelle eingerichtet worden, Ende April konnte die Grundsteinlegung erfolgen und im Juni wurde Richtfest gefeiert.
Einen besonderen Dank sprach Henoch dem Vorsitzenden des Fachausschusses Bauen im Gemeindekirchenrat, Walter Backhaus, aus. „Mit sehr viel Aufmerksamkeit hast du die Baufortschritte begleitet und in den Blick genommen, wo noch etwas zu bedenken und zu verbessern war“, sagte der Pastor.
Hans Werner Harder, im Kirchenrat Vorsitzender des Finanzausschusses, erinnerte an die Geschichte des Anbaus. Er ging auch darauf ein, dass es einige Verzögerungen gegeben habe, weil der Eingang einiger Genehmigungen länger auf sich habe warten lassen.
Hartmut Warsinski, Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes Rastede, bedankte sich, dass der Sozialverband im Gemeindehaus seine Seniorennachmittage und die Sozialberatung abhalten kann. Er spendete der Kirchengemeinde zwei Apfelbäume.
Einige größere Veranstaltungen im Gemeindehaus stehen im zweiten Halbjahr bereits auf dem Programm, gab Henoch einen Ausblick. Dazu zählen unter anderem das Gemeindefest (20. August) und zum Reformationsfest das Kreisjugendtreffen mit mehr als 100 Jugendlichen.
