Colnrade - Sein Vater brachte es auf 33 Jahre Mitarbeit im Kirchenvorstand. Nach 15 Jahren Amtszeit als Kirchenvorsteher sagte Hergen Lehmhof nun „Adieu“ und schied vorzeitig aus.
Im Regionalgottesdienst der ev.-luth. Kirchengemeinden in der Delme-Hunte-Region am Sonntagvormittag auf dem Dorfplatz in Colnrade erhielt Lehnhof seine Entpflichtungsurkunde aus den Händen des Kirchenältesten Frank Ehlers.
Aber auch ein Geschenk mit Karten für einen James-Bond-Filmbesuch, ein Buch mit Bildern aus der Kirchenarbeit, zusammengestellt von Pfarrsekretärin Birgit Kathmann und Gottessegen von Pastorin Dr. Marikje Smid sowie die besten Wünsche aus der Kirchengemeinde. „Du bist das Gesicht unserer Colnrader Kirchengemeinde. Du bist immer auf Menschen zugegangen und hast viel Kleinarbeit hinter den Kulissen geleistet“, sagte Ehlers.
Lehnhof zeigte sich berührt, hatte aber auch gleich den richtigen Spruch auf Lager. „Ich bin ja nicht ganz weg“, signalisierte er seine Bereitschaft, auch künftig zur Stelle zu sein und anzupacken, wenn es notwendig ist. Außerdem ist er im Gospelchor in Colnrade bereits ein Aktivposten geworden.
Dennoch ist die Lücke zunächst groß, die Hergen Lehnhof hinterlässt. Der Austener leitete nach seiner Wahl im Jahr 2000 den Kirchenvorstand bis zur Eigenständigkeit der Gemeinde St. Marien als Folge des Zusammenschlusses mit Heiligenloh. Eine seiner größten Aufgaben war die Innenrenovierung der Colnrader Kirche neben der Fusion zur St.-Marien-Gemeinde Heiligenloh-Colnrade. Sein Posten im Leitungsgremium der Kirchengemeinde Heiligenloh-Colnrade ist noch nicht wieder besetzt.
