Hude - Das Erfolgsrezept war einfach: Es bedurfte nur einiger Sonnenstrahlen im richtigen Moment am richtigen Ort und der Moment war perfekt. „Die Stimmung im Park war traumhaft“, resümierte Rundel Tegtmeyer den ersten Teil des vom Verein Impuls organisierten „Klassisch Grillen“. Tief beeindruckt von den Lichtblicken inmitten der großen Bäume des Von-Witzleben-Parks zeigten sich auch die rund 80 Besucher der außergewöhnlichen Veranstaltung.
Begonnen hatte die Veranstaltung „Klassisch Grillen“ am Sonnabend um 17 Uhr. Diesem verlockenden Aufruf folgten die etwa 80 Teilnehmer zunächst in den geschichtsträchtigen Park im Klosterviertel. Beim anschließenden Rundgang konnten die interessierten Besucher in der Heimatgeschichte nachforschen. Die Historie des Klosterortes mitsamt seines Parks und des Klosters hielt auch für langjährige Huder noch kleine unbekannte Anekdoten bereit.
Nach der einstündigen Führung ging es für die Besucher dann zum eigentlichen Grillen, und das war wirklich klassisch: Es bedurfte keiner pompösen Menüauswahl, eine knusprige Bratwurst und ein guter mediterraner Kartoffelsalat schmecken halt immer. Küchenchefin Silvia Nöldner und der Auszubildende Kai Spille von der Klosterschänke sorgten dafür, dass sämtliche Besucher gut gestärkt in den Abend starten konnten. Ein klassisch gutes Bier dazu machte das Sommergericht komplett.
Und es ging mehr oder weniger klassisch weiter: nur wenige Meter von der Klosterschänke entfernt, begann um 19 Uhr das Vokalquintett „Berlin“ mit A-Capella-Musik aus vier Jahrhunderten. Unter dem Titel „Sweet Lovers Love“ sangen die fünf Sänger Katja Kunze (Sopran), Natalie Siebert (Sopran), Jonny Kreuter (Alt), Martin Netter (Tenor) und Amnon Seelig (Bass) Liebeslieder aus der Renaissance und dem Barock.
„Klassisch Grillen“ kam bei bestem Wetter sehr gut an, die intensive Entdeckung des Klosterviertels mit allen fünf Sinnen begeisterte Besucher und Organisatoren gleichermaßen. So resümierte Rundel Tegtmeyer schließlich: „Alles wunderbar!“
