KLAUHöRN - Der Federschmuck auf dem Kopf ist beeindruckend bunt, die Muster auf der handgefertigten Kleidung sehen exotisch aus und die Melodien sind eingängig: Beim Indianischen Festival in Klauhörn können die Besucher am kommenden Wochenende in eine andere Welt abtauchen. Denn die drei Akteure, ein Kiowa-Indianer und zwei Mexikaner, wollen mit Tänzen und Musik die überlieferten Bräuche ihrer Ahnen vorstellen.
Der Flötenbewahrer
Tdom Bah Toden Xkee, bekannt als „The Flute Keeper“ (der Flötenbewahrer), ist in den vergangenen Jahren schon häufiger in der Gemeinde Apen aufgetreten. Der mehrfach ausgezeichnete Flötenspieler hat Filmmusik komponiert und eigene CDs herausgebracht. Bei Liebhabern gefragt sind seine selbst gefertigten Flöten aus Zedernholz. Seine Auftritte verbindet er stets damit, Verständnis für die Kultur der Indianer zu wecken.
Mittanzen erlaubt
Diesmal hat er Roberto und Miguel, zwei befreundete Mexikaner, mitgebracht. Sie präsentieren uralte Tänze der Azteken. Zum besseren Verständnis werden bei jeder Vorführung die Inhalte erläutert.
„Wer will, darf mittanzen“, sagt Organisatorin Silja Wilckens aus Apen, die auf zahlreiche Besucher hofft. Auch ihre 15-jährige Tochter Wiebke wird einen indianischen Tanz präsentieren.
Kulturelle Gruppen
Darüberhinaus ist ein kleines Rahmenprogramm geplant. „Kulturelle Gruppen sind eingeladen, sich und ihre Arbeit vorzustellen“, sagt Wilckens. So werden beispielsweise Kunsthandwerk und Blumenkränze gezeigt. Weitere kreative Einwohner der Gemeinde können sich noch melden (Nähere Information unter 0172/7829010).
Die Vorführungen sind am Sonnabend, 15 bis 17 Uhr und 18 bis 20 Uhr sowie am Sonntag, 15 bis 17 Uhr und 19 bis 21 Uhr, in der Boßelhütte an der Eichenstraße 26 in Klauhörn zu sehen. Der Eintritt beträgt fünf Euro, Kinder zahlren drei Euro, Familien zwölf Euro.
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