Schnell war ein geeigneter Ort gefunden, an dem die Sänger ungestört proben konnten. Die Jugendherberge an der Thülsfelder Talsperre erwies sich als der geeignete Ort. Hier hatte bereits das Blockflötenorchester Wardenburg positive Erkenntnisse gewonnen. Unter der Leitung des etatmäßigen Dirigenten Jürgen Veith feilten die Sänger konzentriert an neuen Liedern. Die Notenlehre, die Atemtechnik – das Zusammenspiel von Zwergfell sowie Unterbauch und Stimme –, die Körperhaltung sowie Ausdruck und Gestik fanden ebenfalls Berücksichtigung an diesem Wochenende.
Der Einsatzwille der Sänger sei uneingeschränkt gewesen, jeder hätte das Bestreben gehabt, von dem Übungswochenende etwas Positives mitzunehmen, berichtet Wolf. Ein weiteres Ziel der Veranstaltung sei es gewesen, durch bessere Technik mehr Freude am Singen zu vermitteln und damit letztlich leichter eine größere Vielfalt an Liedern einzuüben und für Auftritte jeglicher Art bereitzuhalten.
„Die soziale Komponente eines solchen Übungswochenendes sollte man dabei auch nicht vergessen“, sagt der Vorsitzende. Der Umgang untereinander sei von immenser Bedeutung für die Harmonie im Chor. Fehlende Harmonie würde jeder Zuschauer oder Zuhörer sofort bemerken. Aufeinander einzugehen und gegenseitige Rücksichtnahme seien daher von großer Bedeutung. Zum Ende der Klausur stellte sich bei jedem Sänger das sogenannte „aha-Erlebnis“ ein. So wurde prompt beschlossen, im nächsten Jahr erneut eine vergleichbare Maßnahme anzubieten.
