Kleve - Das Landgericht in Kleve hat die Freilassung von Kunstberater Helge Achenbach beschlossen. Der 66-Jährige könnte demnach im Juni, wenn er zwei Drittel seiner Haftstrafe verbüßt hat, auf Bewährung freikommen. Das teilte das Gericht am Montag mit. Achenbach sei nicht vorbestraft gewesen, habe sich in der Haft einwandfrei verhalten und besitze ein stabiles soziales Umfeld. Die Staatsanwaltschaft kann allerdings noch Beschwerde einlegen.
Achenbach war wegen Betrugs in Millionenhöhe an reichen Kunden, darunter dem gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht, zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Am 8. Juni hat er vier Jahre davon verbüßt.
Die Staatsanwaltschaft hatte sich gegen eine Freilassung Achenbachs ausgesprochen. Das Landgericht Kleve wollte ihn dagegen bereits im Dezember 2017 entlassen.
