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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Klingeltöne machen glücklich

14.09.2005

BERLIN Die Popkomm ist die große Diskussionsplattform der Musik- und Entertainmentbranche. Sie findet wieder in Berlin statt.

Von Elke Vogel BERLIN - Die Musikbranche schöpft Hoffnung. Die 17. Popkomm startet heute in Berlin mit einem Aussteller- Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Knapp 800 Aussteller aus 48 Ländern beteiligen sich bis Freitag an der größten europäischen Messe für Musik und Entertainment in den Messehallen unter dem Funkturm.

„Wir sind noch weit davon entfernt, in Jubel auszubrechen“, sagte Popkomm-Geschäftsführer Ralf Kleinhenz. Aber: „Die Branche hat nach sieben Jahren die Talfahrt gestoppt“, erklärte er mit Blick auf die von Umsatzeinbußen geplagte Tonträgerindustrie.

Der Tonträger-Absatz sank im ersten Halbjahr zwar noch um 9,9 Prozent. Mit einem Plus von 4,4 Prozent gewannen aber CD-Alben erstmals wieder dazu. Geld werde zurzeit vor allem mit legalen Downloadbörsen und Handy-Klingeltönen gemacht, so der Popkomm-Chef.

Nach ihrem Wegzug aus Köln findet die Popkomm zum zweiten Mal in Berlin statt. Bis zu 17 000 Fachbesucher erwarten die Popkomm-Macher. Nur noch jeder dritte Aussteller kommt aus Deutschland. Erstmals dabei sind unter anderem Südafrika und Luxemburg.

Offizielles Partnerland ist Spanien, das sich zum Popkomm-Auftakt in einer langen „Spanish Night“ vorstellt. Mehr als 1500 Musiker bieten bei dem der Öffentlichkeit zugänglichen Popkomm-Festival rund 400 Stunden Rock, Pop, HipHop, Metal, Reggae, Soul, Gospel und Jazz. In 29 Clubs der Stadt präsentieren sich vor allem Nachwuchstalente.

Aber auch bereits bekanntere Künstler sind dabei, so Culcha Candela, Patrice, Knorkator, Madsen, Tiefschwarz, Krezip und Data MC. Aus Skandinavien kommen viele Metal- und Hardrockgruppen. Im Bereich Jazz ist die norwegische und finnische Szene stark.

Beim Popkomm-Kongress diskutieren Experten wie Dieter Gorny von MTV, René Baumann alias DJ Bobo sowie Vertreter von Apple, Yahoo! und Nokia über rechtliche und künstlerische Fragen bei der Digitalisierung von Musik. Erstmals rückt die klassische Musik ins Blickfeld der Popkomm. So steht die US–Geigerin Hilary Hahn Schülern Rede und Antwort.

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