Oldenburg - „Möge die Medizin mit euch sein…!“, heißt es an diesem Freitag und Sonnabend im Klinikum. Im Medizinischen Ausbildungszentrum an der Brandenburger Straße 19 findet das Jahrestreffen des „Science Fiction Club Deutschland“ (SFCD) statt. Hier treffen Autoren, Leser und Interessierte aus ganz Deutschland mit Profis aus dem Gesundheitswesen zusammen.
In Lesungen, Vorträgen und einer Podiumsdiskussion dreht sich alles um die Medizin im Heute und Morgen. Eintritt frei. Die Veranstaltung startet am Freitag um 13.30 Uhr und endet um 18 Uhr. Am Sonnabend geht es bereits um 10 Uhr los. „Hier im Klinikum bringen wir Medizin und Literatur, Technik und Ethik zusammen und diskutieren gemeinsam über die Möglichkeiten und Grenzen von morgen“, so Ralf Boldt, SFCD-Vorstandsmitglied und Organisator der Veranstaltung.
Der Kleefelder kennt beide Seiten, ist er doch selbst SF-Autor und als IT-Abteilungsleiter schon jahrzehntelang im Klinikum tätig. Für die Lesungen konnte unter anderem Autor Dietmar Dath (Kurd‐-Laßwitz-‐Preis-Gewinner) als auch Dirk C. Fleck (Gewinner Deutscher Science Fiction Preis) gewonnen werden. Auch Prof. Dr. Herbert W. Franke – einer der ersten SF-Autoren in Deutschland – wird vor Ort sein.
Demgegenüber stehen Vorträge aus der Medizin über Themen wie Hybrid-OP, Visionen in der Notfallmedizin oder Finanzierbarkeit der Gesundheit in der Zukunft. Die niederländische Firma QMBT wird mit dem ersten „menschlichen“ Assistenzroboter vor Ort sein, der bereits in den Niederlanden beim Patienten eingesetzt wird.
Der Deutsche Science-Fiction-Preis wird am Sonnabend um 15 Uhr verliehen, um 20 Uhr wird überdies der plattdeutsche S‐F‐-Film „Dat mokt wi gestern“ gezeigt.
